Nächster Ausfall nach Amiri und Bisseck
Bereits am Samstag hatte Nadiem Amiri das DFB-Quartier in Herzogenaurauch aufgrund von Adduktorenproblemen vorzeitig verlassen müssen, am Sonntagmittag folgte die verletzungsbedingte Absage von Yann Aurel Bisseck. Einige Stunden später wiederum vermeldete der DFB, dass neben Amiri auch der zweite Spieler von Mainz 05 vorzeitig abreisen musste.
Jonathan Burkardt habe sich demnach im Training am Sonntag eine Risswunde an der Ferse zugezogen, die genäht werden musste. Bereits am Freitag hatte der 24-jährige Stürmer den Teamärzten Sorgen bereitet, eine Verletzung am Zeh stellte sich allerdings nicht als schwerwiegend heraus.
Wohl keine weitere Nachnominierung
Ganz im Gegensatz zur jüngst zugezogenen Risswunde, die nun also eine Trainingspause nach sich zieht und dazu führt, dass der Angreifer das Final Four der Nations League verpassen wird. Im Gegensatz zur Absage von Bisseck, anstelle dessen Thilo Kehrer nachnominiert wurde, scheint Bundestrainer Julian Nagelsmann im Falle Burkardts auf eine Nachnominierung zu verzichten.
Burkardt, der erst im letzten Jahr sein A-Länderspieldebüt feierte und bislang dreimal zum Einsatz gekommen ist, steht demzufolge weder für das Halbfinale gegen Portugal (Mittwoch, 21 Uhr) noch für das anschließende Finale bzw. Spiel um Platz 3 zur Verfügung. Sollte sich die DFB-Elf gegen die Portugiesen durchsetzen, wartet im Endspiel der Sieger des zweiten Halbfinals, das Spanien und Frankreich austragen (Donnerstag, 21 Uhr).