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Rückkehr perfekt: Knäbel neuer Schweizer Verbandspräsident

kicker

Neue Aufgabe für Ex-Schalker

Eine Überraschung war es am Samstag wahrlich nicht mehr: Peter Knäbel wurde bei der Delegiertenversammlung in Ittigen per Akklamation zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Fußballverbands (SFV) gewählt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Der 58-Jährige, geboren im nordrhein-westfälischen Witten, folgt auf den 75-jährigen Dominique Blanc, der aus Altersgründen ausscheidet.

Schon im Herbst war Knäbel von der Swiss Football League (SFL) für das Amt vorgeschlagen worden. Damals hatte er mit dem von den Regionalverbänden favorisierten Sandro Stroppa noch einen Gegenkandidaten, der seine Kandidatur im Mai aber zurückgezogen hatte, nachdem sich nach der SFL auch die Kammer der Ersten Liga für Knäbel ausgesprochen hatte und er damit zwei der drei SFV-Abteilungen auf seiner Seite wusste.

Dienstantritt nach der Frauen-EM

"Ich bin zutiefst dankbar für das klare Votum und das breit abgestützte Vertrauen der Delegierten", sagte Knäbel nach seiner Wahl. "Daraus wächst Motivation, Mut und Entschlossenheit, um die wichtigen Herausforderungen, die vor uns liegen, gemeinsam und geschlossen erfolgreich zu lösen." Er wird seinen Posten zum 1. August antreten. Blanc ist also während der Frauen-EM in der Schweiz (2. bis 27. Juli) noch in der Verantwortung.

Für Knäbel ist es die erste Aufgabe im Fußball seit seinem Abschied vom FC Schalke 04. Im Januar 2024 hatte er vorzeitig als Sportvorstand aufgehört, war bis zum 30. Juni 2024 aber noch als Berater im Klub geblieben. Der Ex-Profi (u. a. VfL Bochum, FC St. Pauli, 1. FC Nürnberg) war als Funktionär außerdem etwa für den FC Basel und den Hamburger SV aktiv. Dazwischen hatte er schon einmal für den SFV gearbeitet: Von 2009 bis 2014 war er Technischer Direktor - nun kehrt er als Präsident zurück.

Blanc, der wie Vorgänger Peter Gillieron (2009 bis 2019) aus dem Amateurlager kam, war sechs Jahre im Amt. Er wurde zum Ehrenpräsidenten des SFV gewählt.