Bis Montag hatte der 1. FC Saarbrücken mit Abwehrspieler Nico Bretschneider von Energie Cottbus und Stürmer Luca Wollschläger von Hertha BSC II erst zwei Transfers getätigt, nun sind die Neuzugänge drei und vier dazugekommen: So wechselt Robin Bormuth vom Karlsruher SC ebenso zu den Blau-Schwarzen wie Torwart Jonas Nickisch. Beide betreten mit ihrem Wechsel zum Drittligisten Neuland, in der 3. Liga haben Bormuth und Nickisch noch kein Spiel absolviert.
Mit Bormuth hat sich Saarbrücken reichlich Erfahrung geangelt. Der Innenverteidiger lief in der Bundesliga für Fortuna Düsseldorf 13-mal auf, in der 2. Bundesliga waren es gar 133 Einsätze für die Fortuna sowie den 1. FC Kaiserslautern und zuletzt dem KSC. Dort wurde sein Vertrag nicht verlängert, der FCS hat nun beim ablösefreien Abwehrmann zugeschnappt.
"Robin ist ein sehr erfahrener Innenverteidiger, der Mentalität, Präsenz und Führungsqualitäten mitbringt", begründete Sportdirektor Jürgen Luginger die Verpflichtung von Bormuth, der "sich auf hohem Niveau bewährt" hat. Bormuth will beim FCS "Verantwortung übernehmen, meine Qualitäten einbringen und mit dem Team konstant erfolgreiche Spiele abliefern - um gemeinsam mit den Fans im Ludwigsparkstadion Erfolge zu feiern".
Ganz so weit, Verantwortung zu übernehmen, ist Nickisch noch nicht, aber zumindest hat er schon eine Partie für die deutsche U-19-Nationalmannschaft bestritten und im Seniorenbereich lief der 21-jährige Torwart bislang 45-mal in der Regionalliga West für die Zweitvertretung des 1. FC Köln auf. Nun geht es für ihn in der 3. Liga weiter.
Ambitioniertes Torwarttalent
"Mit Jonas gewinnen wir ein ambitioniertes Torwarttalent, das bereits in jungen Jahren eine gute Ausbildung genossen hat", sagte FCS-Torwarttrainer Frank Kackert. "Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen kann." Das sieht auch Nickisch so, der sich "auf die neue Herausforderung beim 1. FC Saarbrücken" freut, sich "hier weiterentwickeln und einen Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten" will.