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Saudi-Arabien kämpft um Cristiano Ronaldo: "Es laufen schwierige Verhandlungen"

kicker

Al-Nassr hofft auf Verlängerung

Seit zweieinhalb Jahren spielt Cristiano Ronaldo mittlerweile bei Al-Nassr - dieses Kapitel neigt sich mit seinem zum 30. Juni auslaufenden Vertrag nun dem Ende entgegen, wie der Portugiese selbst zuletzt andeutete. Doch wie geht es weiter?

In Saudi-Arabien bemüht man sich offenbar darum, das 40 Jahre alte Aushängeschild der heimischen Saudi Pro League zu halten. "Es laufen schwierige Verhandlungen, um Cristiano Ronaldo davon zu überzeugen, zu bleiben und nächste Saison in der Saudi Pro League zu spielen", wird ein namentlich nicht genannter Informant von der Nachrichtenagentur AFP zitiert.

Die Quelle steht demnach dem Public Investment Fund (PIF) nahe, einem saudischen Staatsfonds, der unter anderem in den heimischen Fußball sowie andere Sportarten investiert, aber auch zum Beispiel als Eigentümer des Premier-League-Klubs Newcastle United auftritt. Die Quelle bezeichnete die Präsenz von CR7 in Saudi-Arabien als "Schlüsselfaktor bei der Entwicklung der Liga. Er hat die Tür geöffnet, um absolute Topspieler und auch Junge nach Saudi-Arabien zu locken."

Cristiano Ronaldo: Zur Klub-WM mit Al-Hilal?

Entsprechend soll Cristiano Ronaldo den Vorstellungen der Verantwortlichen nach in der Saudi Pro League bleiben. Dem Bericht zufolge zum Beispiel durch einen Wechsel von Al-Nassr zu Al-Hilal. Der Klub ist genau wie Cristiano Ronaldos aktueller Arbeitgeber in Riad beheimatet - nimmt aber im Gegensatz zu Al-Nassr an der Klub-WM teil und trifft dort auf Real Madrid, RB Salzburg und den mexikanischen Vertreter CF Pachuca.

Auch Al-Ahli, beheimatet in Dschidda und amtierender AFC-Champions-League-Elite-Sieger, wird als Option genannt. Das Team um den englischen Nationalstürmer Ivan Toney und den deutschen Trainer Matthias Jaissle ist allerdings nicht bei der Klub-WM dabei. Und selbst Al-Nassr hat die Hoffnungen auf eine Vertragsverlängerung mit Cristiano Ronaldo noch nicht aufgegeben. Sportdirektor Fernando Hierro erklärte am Donnerstag: "Wir stehen mit ihm in Kontakt, um den Vertrag mit ihm zu verlängern, und hoffen, dass er weiterhin bei uns spielen wird."

Eine Weiterbeschäftigung bei Al-Nassr würde aber bedeuten: keine Klub-WM für Cristiano Ronaldo. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte zuletzt angedeutet, dass es Gespräche um einen Wechsel des Portugiesen zu einem Klub-WM-Teilnehmer gebe. Einen Transfer vor dem Start des reformierten Wettbewerbs am 15. Juni in den USA macht ein zusätzliches Transferfenster möglich, das wiederum am 1. Juni öffnet. Unter anderem aus Brasilien soll es Interesse an einer Verpflichtung des fünfmaligen Ballon-d'Or-Gewinners geben.