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Schalke hofft auf Karaman-Comeback im Pokal

kicker

Kenan Karaman verpasst wegen seiner Meniskusverletzung nicht nur die komplette Vorbereitung. Auch beim Saisonstart am 1. August in der Veltins-Arena gegen Hertha BSC wird der Kapitän fehlen. Doch Trainer Miron Muslic zeigt sich angetan von Karamans Genesungsverlauf.

"Wir sind alle sehr zufrieden mit seinem Fortschritt", sagt Muslic. Man sei "genau im Zeitplan". Dieser macht Hoffnung darauf, dass Karaman in der ersten Pokalrunde gegen Lok Leipzig dabei sein kann. In der Liga wird Schalke dann schon zwei Partien bestritten haben: Gegen Hertha sowie in Kaiserslautern.

Nicht zu früh zu stark belasten

"Kenan macht einen super Eindruck", sagt Muslic, der betont, dass Schalke bewusst "geduldig mit ihm" sein will. Denn: "Wenn Kenan wieder zurück ist, möchte ich ihn auch behalten" - anders ausgedrückt: Schalke will den Kapitän nicht zu früh zu stark belasten, um Rückschläge oder Folgeverletzungen zu vermeiden.

Nicht minder behutsam gehen die Schalker bei Loris Karius vor. Nach der strukturellen Muskelverletzung in der Wade aus dem Ligaspiel in Fürth Ende März verläuft der Reha- und Wiedereingliederungsprozess auch bei dem Torhüter bislang absolut nach Plan. Bleibt es dabei, steht einem Einsatz des 32-Jährigen beim Zweitliga-Saisonauftakt gegen Hertha BSC nichts im Weg.

"Schon das Training hat sich gut angefühlt", sagte Karius nach seinem gelungenen Teileinsatz gegen den FC Twente (0:0). "Aber klar, ein Spiel ist immer nochmal was anderes. Deshalb bin ich froh, gegen Enschede ein paar Minuten Spielzeit bekommen zu haben."

45, um genau zu sein: Bis zu seiner von vornherein geplanten Auswechslung zur Pause musste er sich kein einziges Mal nennenswert auszeichnen. Dafür initiierte er eine Chance seiner eigenen Mannschaft - sein langer Ball landete äußerst präzise im Lauf von Christopher Antwi-Adjei.

Karius träumt von einem Treffer

"Mal ein Tor vorzubereiten wäre nicht schlecht, vielleicht werde ich sogar auch mal irgendwann selbst eines schießen, das habe ich in meiner bisherigen Karriere noch nicht geschafft", sagte Karius mit einem Augenzwinkern, um in ernsthaftem Ton nachzuschieben, dass die neue Schalker Grundausrichtung auf Basis einer Dreierabwehrkette "schon recht gut funktioniert. Optimierungsbedarf ist noch da, aber der Grundstein ist gelegt".

Wenn der FC Schalke 04 im Rahmen seiner Saisoneröffnung am kommenden Samstag in der Veltins-Arena den FC Sevilla empfängt, soll Karius erneut zwischen den Pfosten stehen, dann auch länger als 45 Minuten. "Natürlich bin ich jetzt noch nicht bei 100 Prozent, das geht ja gar nicht", sagte Karius in Anspielung auf seine schwere Muskelverletzung. "Aber mein Ziel ist es, am 1. Spieltag bei 100 Prozent zu sein. Ich glaube, da bin ich gut im Zeitplan."