"Das sind bittere Entscheidungen, die einem zu schaffen machen", hatte der Kölner Coach begründet, nachdem er unter anderem Leart Pacarada aussortiert hatte. Der 30-Jährige musste fortan individuell trainieren, dabei war er in der vergangenen Saison noch Stammspieler gewesen: 31 Zweitligaspiele und 4 Pokalpartien hatte Pacarada in der 2. Liga für den 1. FC Köln absolviert. Es werden keine weiteren dazukommen.
Denn auf der linken Seite kam mit Kristoffer Lund (Leihe vom FC Palermo) ein Konkurrent, der zuletzt die Nase vorn hatte. Kwasniok probierte außerdem die Offensivspieler Linton Maina und Jakub Kaminski (Leihe aus Wolfsburg) auf der Schienenspieler-Position aus. Pacarada war außen vor - und bekam mit der offiziellen Ausbootung ein klares Signal.
Abgang entlastet das Gehaltsgefüge
Das wird nun Konsequenzen haben: Zuletzt gab es bereits auch loses Interesse aus England von Ex-Coach Gerhard Struber und Bristol City, das aber nie darüber hinaus ging. Nun ist der 1. FC Heidenheim in der Pole Position. Der Wechsel dürfte demnach bereits am Donnerstag über die Bühne gehen, der Profi wurde bereits freigestellt.
Pacarada war im Sommer 2023 ablösefrei vom damaligen Zweitligisten FC St. Pauli nach Köln gekommen. Er wäre der zweite von insgesamt fünf aussortierten Profis, der den FC verlassen hat. Zuvor hatte Stürmer Florian Dietz bereits mit Drittligist Jahn Regensburg einen neuen Verein gefunden.