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Schuster freut sich über Rückkehrer und ein "internationales Derby"

kicker

Nach dem öffentlichen Training vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln haben sich die Freiburger noch zusammen die Europa-League-Auslosung in Monaco angeguckt, für die alle sicherlich heimliche und manche auch öffentliche Wünsche gehegt hatten. Zumindest einer von Vincenzo Grifo hat sich erfüllt: Es geht unter anderem nach Italien, zum FC Bologna. "Es sind richtig gute Mannschaften, auf die wir uns freuen können und haben da hoffentlich auch große Chancen", sagte der SC-Vize-Kapitän.

"Vor solchen Mannschaften musst du dich auch in Acht nehmen, du siehst sie nicht jede Woche in der Bundesliga - aber natürlich wollen wir weiter kommen." Allerdings hätte er es gerne gesehen, wenn Basel kein Heim-, sondern ein Auswärtsspiel gewesen wäre. "Da habe ich nämlich noch nie gespielt", sagte Grifo.

Für seinen Trainer ist diese Partie auch "besonders: ein internationales Derby, das ist eine schöne Sache". Die Nachbarn aus der Schweiz kommen mal nicht zu einem Testspiel, sondern zu einem Pflichtspiel, und die Fans können in einer Dreiviertelstunde mit dem Zug anreisen. "Alle haben eine gewisse Attraktivität und es sind namhafte Mannschaften dabei, die Champions-League-Erfahrung haben", sagte Schuster. "Sportlich sind das absolute Herausforderungen, die spannend sind."

Atubolu sieht "machbares Programm"

Torwart Noah Atubolu ist ebenfalls "sehr zufrieden" mit der Auslosung, die den SC nach Lille, Nizza, Bologna und Pilsen führt, und in Freiburg sind neben Basel noch Utrecht, Tel Aviv und Salzburg zu Gast. Gerade auswärts hätte sich der 23-Jährige allerdings noch ein echtes Highlight wie Fenerbahce Istanbul gewünscht, "aber wir freuen uns auf eine große Reise, die bald losgeht", betonte der Keeper. "Es ist ein machbares Programm, weil wir viel Qualität haben."

Ähnlich hatte sich zuvor auch schon Kapitän Christian Günter geäußert, der in einem Livestream des Vereins zur Auslosung dazu kam, in dem auch SC-Rekordtorjäger Nils Petersen zu Gast war. "Wir werden zwar von den Orten, in denen wir spielen, nicht viel sehen, aber ich glaube für die Fans sind es schöne Reiseziele", kommentierte Patrick Osterhage auf der SC-Webseite die Auslosung. "Die Heimspiele abends sind sowieso immer Highlights."

Auch in der Bundesliga geht es für den Sport-Club unter Flutlicht weiter. In Köln (Sonntag, 19.30 Uhr) könnte Mittelfeldspieler Osterhage auch wieder dabei sein, nachdem er - wie Niklas Beste - vor einer Woche gegen Augsburg kurzfristig wegen muskulärer Probleme fehlte. Zudem sind nach und nach auch die anderen Spieler auf den Trainingsplatz zurückgekehrt, die wegen Verletzungen pausieren mussten: Igor Matanovic (nach Muskelfaserriss), Philipp Treu (nach Schulterverletzung) und Max Rosenfelder (nach Oberschenkelverletzung). Wer von ihnen bereits in den Planungen für das Spiel beim Aufsteiger eine Rolle spielt, ließ Schuster noch offen.

Dass sich personell noch etwas tut bei den Breisgauern bis das Transferfenster schließt, wollte er nicht ausschließen. "Man muss immer die Offenheit haben, dass im Kader noch etwas passieren kann", sagte er, "aber ich bin aber auch froh, wenn sich die Tore schließen und wir final wissen, wer da ist."