Saarbrücken braucht "richtige Balance"
Mit viel Euphorie ging der 1. FC Saarbrücken in die Relegation gegen den Zweitliga-Drittletzten Eintracht Braunschweig, umso tiefer saß der Frust nach dem 0:2 im Hinspiel vor eigenem Publikum: "Man kann enttäuscht sein", sagte FCS-Coach Alois Schwartz vor dem Rückspiel am Dienstagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Eintracht Braunschweig. "Aber man darf nicht auf dem Boden liegen."
Schwartz selbst ist überzeugt davon, dass sein Team den Rückstand noch aufholen kann: "Die Mannschaft hat es drin", sagte der 58-Jährige: "Wir haben 90 oder sogar 120 Minuten Zeit, um das wieder geradezurücken."
Um das scheinbar Unmögliche noch möglich zu machen, verlangt er von seiner Elf einen "couragierteren und mutigeren" Auftritt als am vergangenen Donnerstag: "Wir müssen in allen Dingen konsequenter sein", forderte er: "Auch in der Zweikampfführung müssen wir zulegen." Anders als im Hinspiel sollen besonders schnelle Ballverluste vermieden werden, "um den Gegner nicht stark zu machen."
Wie er taktisch und personell die Aufgabe angehen wird, ließ er offen. Wichtig werde es sein, "eine gute Balance" zwischen Stabilität und Offensive zu finden. Personell hat es im Vergleich zum Hinspiel keine Veränderungen gegeben. Weder habe sich ein Spieler gegen Braunschweig verletzt, noch wird ein zuvor verletzter Spieler rechtzeitig zurückkehren.
Schwartz tritt Multhaup-Gerüchten entgegen
Und auch Maurice Multhaup steht zur Verfügung. Zuvor keimten Gerüchte auf, wonach der 25-jährige Mittelfeldspieler suspendiert worden sei. "Es wird auf jeden Fall nicht stimmen", sagte Schwartz eindeutig.