Die SpVgg Greuther Fürth ist weiter hochaktiv auf dem Transfermarkt. Die Franken verstärken sich nun mit Brynjar Ingi Bjarnason. Der isländische Verteidiger wechselt aus Norwegen in die 2. Liga Deutschlands. Der 25-jährige Nationalspieler kommt vom norwegischen Erstligisten Hamarkameratene und soll die Defensive der Fürther verstärken, die in der vergangenen Spielzeit 59 Gegentore kassierte.
"Ingi bringt diese typische skandinavische Mentalität mit. Er ist ein bodenständiger und selbstbewusster Typ. Er hat sich schnell dafür entschieden, zu uns kommen zu wollen, und wird sich mit seiner Art auch schnell im Team einfinden", wird Fürths Sportdirektor Stephan Fürstner zu Neuzugang Nummer 13 in diesem Sommer auf der Vereinswebsite zitiert. "Mit ihm bekommen wir eine weitere Alternative mit Erfahrung für unsere Defensive, die uns sehr guttun wird."
Vertrag bis 2027
Bjarnason absolvierte am Dienstag seinen Medizincheck und unterschrieb am Abend dann seinen neuen Kontrakt bis 2027 beim Kleeblatt. Nach der Vertragsunterschrift sagte er: "Der deutsche Fußball war schon lange ein Ziel für mich. Als es dann die Gespräche hier mit Fürth gab und wir uns auch persönlich kennengelernt haben, war für mich direkt klar, dass ich hierher kommen möchte. Ich freue mich, dass es noch vor der Generalprobe geklappt hat und ich auch schon direkt die neuen Kollegen kennenlernen kann." Der Isländer trägt beim Kleeblatt ab sofort die Nummer 25.
Kopfballstark, defensiv wie offensiv
Bjarnason gilt als zweikampfstark und schnell. Er hat 75 Erstliga-Spiele in der norwegischen Eliteserien sowie 17 Länderspiele für Island in seiner Vita stehen. Kleeblatt-Coach Thomas Kleine sagt über seinen neuen 1,94 Meter großen Innenverteidiger: "Ingi bringt natürlich ein Gardemaß für einen Innenverteidiger mit, ist dementsprechend sehr kopfballstark und kann diese Stärke auch offensiv gut einsetzen. Er hat einen guten Spielaufbau und ist sehr dynamisch. Ingi hat eine präsente Ausstrahlung, was vor allem auf seiner Position ein wichtiger Faktor ist. Wir wollen ihn jetzt schnellstmöglich integrieren und freuen uns schon auf ihn."