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Steht die EM-Startelf? Wücks bemerkenswerte Andeutung

kicker

Vor Nations-League-Spiel gegen die Niederlande

Nachdem die Irritationen im Hinblick auf die Kommunikation von Bundestrainer Christian Wück im Zusammenhang mit der Kaderbekanntgabe für die Nations-League-Duelle gegen die Niederlande und in Österreich am kommenden Dienstag ausgeräumt wurden, richtete sich der Blick der deutschen Frauen-Nationalelf voll und ganz aufs Sportliche - und das Duell gegen Oranje.

In dem Spiel ging es um den Gruppensieg, zugleich war es aber auch ein echter Härtetest für die EM, wie Bondscoach Andreis Jonker im ZDF zugab. "Für uns schon", antwortete dieser auf die Frage, ob das Duell auch ein EM-Testspiel sei. "Ich weiß nicht, wie die Deutschen darüber denken. Wir wollen zwar gewinnen, aber das Wichtigste ist die EM."

Guter Test mit Finalcharakter

Dass die Europameisterschaft Priorität hat, daraus macht auch Wück keinen Hehl. Der 51-Jährige freute sich aber auch deshalb über das Spiel gegen die Niederlande, die vom "Niveau her ein sehr guter Test für uns" sind. Außerdem ging es in Bremen auch im Platz 1 der Nations-League-Gruppe, folglich war es aber auch ein Spiel mit "Finalcharakter".

"Ich habe es von vornherein angekündigt. Es ist für uns ein Finale. Wir wollen mit einem Sieg den Tabellenplatz verteidigen", betonte Wück und ließ zugleich durchblicken, dass er womöglich seine erste Elf für die EM gefunden hat. "Die eine oder andere Position wird beim ersten Spiel bei der EM auch so besetzt sein", sagte Wück mit Blick auf die Startelf gegen Oranje.

Wück legte sich zwar nicht zu 100 Prozent fest, aber die Hoffnungen bei Ann-Katrin Berger (Tor), Giulia Gwinn, Janina Minge, Rebecca Knaak, hinter der aber wohl noch ein Fragezeichen stehen dürfte, Sarai Linder, Sjoeke Nüsken, Elisa Senß, Jule Brand, Linda Dallmann, Klara Bühl und Lea Schüller dürften steigen. Hinzu kam, dass die Elf weitere gute Argumente im Rahmen einer überzeugenden ersten Halbzeit gegen Niederlande (3:0) für sich lieferte.

Deutschland trifft bei der Frauen-EM in der Schweiz (2. bis 27. Juli 2025) auf Dänemark, Polen und Schweden.