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Telekom sichert sich Rechte für Männer-WM 2026 und Frauen-WM 2027

kicker

Sublizenzen möglich

Die Telekom hat sich mit ihrem Pay-Sender MagentaTV die Übertragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gesichert. Das teilte das Unternehmen am Freitag bei einer Pressekonferenz mit. Es handle sich um das "größte Medienrechtepaket, das es jemals gab", sagte der Geschäftsführer Privatkunden, Wolfgang Metze: "Wir freuen uns darüber, dass uns dieser Coup gelungen ist."

Das WM-Turnier im kommenden Jahr umfasst 104 Spiele, 48 Mannschaften sind am Start - so viele wie noch nie. "48 teilnehmende Nationen, 104 Spiele über sechs Wochen - das ist das größte Fußball-Turnier aller Zeiten. Für uns und unsere Partner wird das ein Sprint über eine Marathon-Distanz. Allein wegen der unterschiedlichen Zeitzonen in den drei Austragungsländern", sagte Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom.

Auch die Frauen-WM 2027 in Brasilien sowie die U-20-Weltmeisterschaften 2025 und 2027 werden bei MagentaTV zu sehen sein. Die Rechte an einer Frauen-WM hatte die Telekom zuvor noch nie gehalten.

Sublizenzen für ARD und ZDF möglich

Wahrscheinlich wird die Telekom für die WM 2026 Sublizenzen an andere TV-Sender vergeben. Das hatte der Bonner Konzern bereits bei den TV-Rechten der Heim-Europameisterschaft 2024 so gemacht, als die ARD und ZDF Partien des Turniers übertragen durften.

Laut Rundfunkstaatsvertrag müssen alle Partien der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel sowie die Halbfinals und das Endspiel im "frei empfangbaren und allgemein zugänglichen Fernsehprogramm" ausgestrahlt werden. Diese Spiele gelten als Ereignisse "von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung".