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Thomas Müller verrät: Wie er beim FC Bayern zu "Radio Müller" wurde

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Besonders während der Corona-Pandemie wurde eines deutlich: Thomas Müller redet gerne. Und viel. Als die Stadien leer waren, konnten die TV-Zuschauer genau hören, was auf dem Platz unter den Spielern gesprochen wurde. Und Müller war besonders aktiv mit Kommandos und Vorgaben.

Doch auch abseits des Platzes galt der 35-Jährige als der führende Kommunikator beim FC Bayern, was ihm den Spitznamen "Radio Müller" einbrachte. Doch woher kommt diese Begeisterung, die Mitspieler so offensiv mitzureißen?

"Ich habe natürlich schon immer auch eine Verantwortung dem Verein und der Mannschaft gegenüber gespürt und kann natürlich auch meine Qualitäten und Fähigkeiten einschätzen. Das war auch früher schon so in der Schule oder im Kindergarten", erklärte Müller im exklusiven Interview bei DAZN.

Dabei ist es für den Weltmeister von 2014 eine besondere Herausforderung, mit den verschiedenen Charakteren einer Fußballmannschaft umzugehen. "Eine Gruppe von Menschen ist immer auch wie ein Vergnügungspark, oder zumindest ein sehr interessantes Umfeld", erklärte Müller.

Thomas Müller: Entwicklung vom Neuling zum Sprachrohr

"Du hast ganz viele verschiedene Menschen mit ganz vielen verschiedenen Eigenarten. Und es macht ja auch Spaß, damit so zu jonglieren und was zu lernen, zu reagieren, zu analysieren, also einfach halt Menschen zu studieren und mit ihnen umzugehen", betonte er.

Um diese Rolle einzunehmen, brauchte es aber Zeit und vor allem die Akzeptanz der Mitspieler. Als Müller in ganz jungen Jahren frisch zum Profikader der Bayern stieß, konnte davon noch keine Rede sein. "Wenn du ganz jung ins Team kommst, dann hast du erstmal nicht den Anspruch, nicht die Kompetenz und auch gar nicht das Verlangen danach, dich mit mehr zu beschäftigen als mit dir selbst", stellte Müller klar.

"Weil erstmal musst du selbst klarkommen in so einem Haifischbecken Profifußball beim FC Bayern, da geht es zunächst um Leistung an sich. Ohne Leistung oder die Bereitschaft, immer alles auf dem Platz zu geben, hast du gar nicht den Respekt, als Sprachrohr oder zumindest kommunikativ verbindend unterwegs zu sein", so Müller.

Doch mit den Jahren wurde er nicht nur ein sportlicher X-Faktor, sondern auch genau deshalb eine anerkannte Persönlichkeit innerhalb der Mannschaft. Eine Rolle, die Müller auf seine ganz eigene Art ausfüllte.