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Thun-Trainer Lustrinelli übt scharfe Kritik am Schiri-Team

kicker

In einem ungewöhnlich emotionalen Auftritt hat Thun-Trainer Mauro Lustrinelli nach der 0:2-Heimniederlage gegen St.Gallen scharfe Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen geübt. Der sonst eher besonnene Coach äusserst sich aufgebracht über zwei Schlüsselszenen des Spiels. "Leider ist das Spiel von zwei Fehlentscheidungen entschieden worden. Das scheisst mich an, wirklich!", erklärte Lustrinelli gegenüber dem Blick.

Der Trainer liess seinem Ärger freien Lauf und betonte, dass er die umstrittenen Situationen bereits per Video analysiert habe. Im Fokus standen zwei entscheidende Momente: Das erste Tor der St.Galler durch Baldé in der 22. Minute und ein Elfmeter in der 77. Minute. Beim Führungstreffer sah Lustrinelli eine klare Abseitsposition, die vom VAR jedoch nicht als solche bewertet wurde. "Beim ersten Tor habe ich die Offsidelinie gesehen. Das war Offside, ganz klar", betonte der Thun-Coach. Noch deutlicher wurde Lustrinelli beim Elfmeter, der zum 2:0 für St.Gallen führte. "Und beim zweiten Tor, vor dem Penalty für St.Gallen, gab es gar keine Berührung. Schade", kritisierte er die Entscheidung des Schiedsrichterteams.

Allerdings zeigen die Aufnahmen einen leichten Kontakt am Fuss des St.Galler Spielers Efekele durch Thuns Verteidiger Bamert. Trotz seiner Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen zeigte sich Lustrinelli auch selbstkritisch. Er erkannte die starke Defensivleistung der St.Galler an und räumte ein, dass sein Team nicht seine beste Leistung gezeigt hatte. "Ich muss sagen, bei uns hat heute etwas gefehlt. Ich habe auch mit den Spielern kurz gesprochen, sie wissen es selber auch nicht, was es war. Die Kreativität hat sicher gefehlt. Für den Sieg haben wir zu wenig gemacht", analysierte er die Leistung seiner Mannschaft.