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Torwart-Rochade auf Schalke: Müller kommt, Heekeren geht

kicker

"Mit Kevin kommt ein erfahrener Keeper dazu, der in den vielen Spielen seiner Karriere starke Leistungen gezeigt hat", sagte Youri Mulder, Direktor Profifußball. "Mit seinem Fleiß und seiner Führungsstärke wird er sich sehr gut in unser Torwart-Team einbringen und der gesamten Mannschaft in den kommenden Monaten helfen."

Müller kommt bis Saisonende auf Leihbasis von den Ostalbstädtern, weitere Vertragsdetails wurden nicht mitgeteilt.

Müller spielte seit 2015 auf dem Schlossberg und war ab der Saison 2016/17 Stammtorhüter beim FCH. In 236 Zweitliga- sowie 67 Bundesligaspielen stand der gebürtige Rostocker für die Schwaben von der Ostalb zwischen den Pfosten, in dieser Saison blieb Müller aber bisher Einsatz. BVB-Leihgabe Diant Ramaj hat den Routinier als Stammkeeper abgelöst, mittlerweile ist auch Nachwuchskeeper Frank Feller in der Torhüter-Hierarchie an Müller vorbeigezogen. Daher blieb Müller zuletzt nur der Platz auf der Tribüne, auf Schalke kehrt er nun immerhin auf die Bank zurück.

"Ich freue mich total darauf, ab sofort ein Teil dieses Klubs und dieser Mannschaft zu sein", sagte Müller. "Die Gespräche mit den Schalker Verantwortlichen haben gezeigt, dass ich mich in der Rückrunde sehr gut hier einbringen kann."

Heekeren wechselt fest zu Anderlecht

Zuvor hatte Schalke den Abgang von Justin Heekeren zum RSC Anderlecht finalisiert. Beim belgischen Spitzenklub unterschrieb der 25-jährige Keeper einen Vertrag über dreieinhalb Jahre bis Juni 2029 und wird in Zukunft für den aktuellen Tabellenvierten der Jupiler League mit der Rückennummer 32 auflaufen.

Heekeren war im Sommer 2022 von Rot-Weiß Oberhausen zu Schalke gekommen und hat seitdem 31 Zweitligaspiele sowie zwei Partien im DFB-Pokal für die Knappen bestritten. In der Rückrunde 2023/24 war er bereits an den belgischen Zweitligisten K. Patro Eisden Massmechelen verliehen worden, nun wird er im Nachbarland seine Karriere fortsetzen.

"Als Justin mit seinem Wunsch, nach Anderlecht zu wechseln, auf uns zugekommen ist, wollten wir ihm diese Chance nicht verbauen. Wir möchten ihm für seine Zeit hier auf Schalke danken", sagte Mulder.

An der Hierarchie im Tor des Revierklubs wird sich nach der Rochade allerdings nichts ändern. Karius, mit einer kicker-Durchschnittsnote von 2,53 hinter Bochums Torhüter Timo Horn der nach Noten zweitbeste Akteur im Unterhaus, wird auch weiterhin die unumschränkte Nummer eins bleiben. Erst zum Rückrundenauftakt zeigte Karius, der bisher erst zehnmal hinter sich greifen musste und ebenfalls zehnmal eine weiße Weste aufwies, seine Klasse beim torlosen Remis bei Hertha BSC. In Berlin erhielt er für seine Leistung die Topnote 1,0.