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Trainerlizenz und neue Nummer 1: Vilzing fehlen nur noch wenige Puzzleteile

kicker

Kaderplanung fast abgeschlossen

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Die DJK Vilzing, der einzige Viertligist aus der Oberpfalz, geht nach den Platzierungen 13, zwei und acht in sein viertes Jahr in der Regionalliga Bayern. Es gibt einige Änderungen bei den Bayerwäldlern aus dem Landkreis Cham. Zuvorderst wird es mit Thorsten Kirschbaum (38) einen neuen Chefanweiser geben, der den bisherigen Vorturner Josef Eibl, den es in den Bayern-Nachwuchs zieht, nach vier Jahren Tätigkeit am Huthgarten ablösen wird. Aber auch am Kader wird es - wie üblich - Anpassungen geben, so geht Kapitän Paul Grauschopf (vorerst) von Bord. Es stehen jedoch bereits vier Neuzugänge fest, alle vielversprechend. Der Kader steht bereits zu 95 Prozent.

Mit Grauschopf (Weltreise bis Ende 2025), Jim-Patrick Müller (TSG 08 Roth), Tobias Kordick (pausiert), Nico Dantscher (Fortuna Regensburg), Torwart-Urgestein Maximilian Putz (FSV Landau/Isar) und Lukas Däbritz, der wechselt mit seiner Frau Sara zu Real Madrid und wird sich in Madrid einen Verein suchen, stehen bis heute sechs Abgänge fest.

Neue Nummer 1 gesucht

Alle anderen Kicker haben neue oder laufende Verträge, nur bei einem Spieler fehlt noch die Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier. "Wir haben Stand jetzt 21 Spieler für die kommende Saison", sagt Teammanager Andreas Bugl, der zusammen mit Abteilungsleiter Roland Dachauer die Kaderplanungen vorantreibt.

Noch nicht offiziell bekannt ist, wer die neue Nummer 1 wird. Da liegt ebenfalls die Zusage vor, in Kürze soll die vertragliche Vereinbarung unterzeichnet werden. Fest steht bislang nur: Es ist kein Keeper mit Vergangenheit bei Jahn Regensburg und kein ehemaliger Profi. Es ist einer, der Anfang 20 Jahre alt ist und noch viel vor sich hat: "Ich bin in die Torwart-Verpflichtung wie auch bei allen anderen Neuzugängen involviert gewesen. Der neue Torwart ist ein guter Junge", sagt der neue Coach Kirschbaum, der gerade aus dem Italien-Urlaub zurück ist und nun bereits die neue Saison plant. Trainingsauftakt ist am 17. Juni.

Kader fast vollständig - Kirschbaum fehlt A-Lizenz

Kirschbaum fehlt noch die erforderliche A-Lizenz, er hat bisher nur die B-Lizenz, wird aber eine Ausnahmegenehmigung erhalten. "Ich werde mich zum nächsten Lehrgang für Anfang 2026 anmelden und ich hoffe, dass ich einen Platz bekommen werde", so der ehemalige Erstliga-Profi des VfB Stuttgart und von Bayer 04 Leverkusen vor seiner ersten höherklassigen Trainerstation.

Vier Neuzugänge stehen fest und die sind zum Teil sehr namhaft. Als Kracher kann die Verpflichtung von Mittelstürmer Markus Ziereis (32) bezeichnet werden, der aus der Region stammt und seine Zelte beim VfB Oldenburg in der Regionalliga Nord abgebrochen hat. Die Familie ist ins neue Haus in Laaber bei Regensburg eingezogen: "Ich stehe schon länger mit der DJK Vilzing und dort mit Roland Dachauer in Kontakt. In Vilzing kann ich Familie, Beruf und nun Amateurfußball bestens kombinieren. Die DJK Vilzing ist ein seriös geführter Verein", freut sich Ziereis auf die neue Herausforderung.

Auch Daniel Steininger (30, TSV Steinbach Haiger) war bisher Profi, ist ein Niederbayer und kehrt nach Ostbayern zurück. Mit Nik Leipold (20, VfB Eichstätt) kommt ein Offensivtalent an den Huthgarten. Der Student ist 2023 mit dem 1. FSV Mainz 05 Deutscher U-19-Meister geworden. Mit Torwart Johannes Herrnberger (20) aus Straubing, der war beim Landesligisten TB 03 Roding die Nummer 1, wird ein talentierter Torhüter zur DJK wechseln. "Das sind alles sehr gute Neuzugänge, die uns weiterhelfen werden", urteilt Kirschbaum.

Zum Kader werden zudem drei Langzeitverletzte stoßen. Wegen Kreuzbandrissen im Mai 2024 konnten Lukas Schröder und Jonas Blümel in der vorigen Saison keine Minute spielen. Ebenso ist Außenbahnspieler Tobias Hoch in diesem Jahr komplett ausgefallen. Die drei sind gefühlte Neuzugänge. Im Winter kamen mit Elija Härtl, Alexis Fambo und Thomas Haas schon drei Akteure, die auch noch zur Kategorie Neuzugänge zählen.

Somit muss nun nur noch der neue Torhüter präsentiert werden und gesucht wird noch ein Sechser, laut Bugl einer "mit viel Qualität". Bugl führt aus: "Dass wir Ende Mai schon fast durch sind mit unser Kaderplanung, das macht uns stolz. Da ist dieser Druck schon mal weg." Dann kann sie also kommen, die vierte Regionalliga-Saison, in der die Schwarz-Gelben wieder eine gute Rolle spielen wollen, dieses Mal von Beginn an.