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Trotz Einspruchs: Mannheim muss tief in die Tasche greifen

kicker

Mannheim muss trotz Einspruchs für das Fehlverhalten seiner Fans tief in die Tasche greifen. Wegen fünf Fällen unsportlichen Verhaltens und eines diskriminierenden unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger wurde Waldhof mit zwei Geldstrafen in Gesamthöhe von satten 159.800 Euro belegt. Wie der DFB mitteilte, kann der Verein bis zu 53.200 Euro für eigene gewaltpräventive oder sicherheitstechnische Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. März 2026 nachzuweisen wäre.

Betroffen waren beide Ligaspiele gegen Energie Cottbus und Dynamo Dresden. Ursprünglich beliefen sich die im April und Mai verhängten Strafen auf insgesamt 170.335 Euro. Gegen beide hatte der Waldhof Einspruch eingelegt.

Für Pyrovorfälle im Ligaspiel gegen Cottbus am 7. Dezember (0:1) und eine zweiminütige Verzögerung des Anpfiffs sind 110.000 Euro fällig (statt zuvor 120.535 Euro). Zudem fielen Mannheimer Zuschauer vor Beginn des Ligaspiels in Dresden dreimal durch diskriminierende Rufe negativ auf. Außerdem wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet und ein Knallkörper in einen angrenzenden Block mit Dresdner Zuschauern geworfen.

Angriff auf Mitarbeiter des Ordnungsdienstes

Darüber hinaus urinierten Mannheimer Anhänger mehrmals in leere Bierbecher und warfen diese in Richtung der Dresdner Zuschauer. Nach der Begegnung griffen sie Mitarbeiter des Ordnungsdienstes an, von denen mindestens sechs verletzt wurden. Hierfür beträgt die Geldstrafe 49.800 Euro, wie bereits im Mai.