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Tuchel lässt WM-Hitze in Zelten simulieren

kicker

Englands Nationaltrainer will Leidensfähigkeit steigern

Rund 26 Grad werden am heutigen Dienstag in Girona erwartet, aber das reicht Thomas Tuchel nicht. Der Trainer, der sich gerade mit der englischen Nationalmannschaft in einem Trainingslager in der katalanischen Stadt befindet, will seinen Spielern in Spanien ganz bewusst noch ein wenig mehr einheizen.

So berichten englische Medien, dass Tuchel bereits ein Jahr vor dem Start der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko die klimatischen Bedingungen simulieren lässt, die dort zum Teil erwartet werden. Dazu, so heißt es, werden in Girona Zelte aufgebaut, in denen die Nationalspieler auf Heimtrainern unter extrem heißen und feuchten Bedingungen Fitnesstests absolvieren. Anschließend soll analysiert werden, wie gut sie regenerieren.

Das Schlagwort der WM, die 2026 erstmals mit 48 Mannschaften über die Bühne geht, hatte Tuchel bereits genannt: "Leiden" sei für ihn "eine der Schlagzeilen" des Turniers. Er selbst habe mit Chelsea schon einmal eine Saisonvorbereitung in Orlando erlebt. Deshalb "wäre ich sehr überrascht, wenn wir nicht leiden würden".

Um sich selbst erneut ein Bild zu machen, plant Tuchel außerdem, Partien der bevorstehenden Klub-WM vor Ort in den USA zu besuchen. "Es ist wichtig, jetzt die Spiele in Amerika und in Miami um drei Uhr nachmittags zu sehen. Wir müssen verstehen, wie wir die Spieler abkühlen können, wie wir trinken können. Was sind unsere Möglichkeiten? Die Klub-WM ist ebenfalls nach der Saison, es wird also sehr ähnlich sein."

"Ich werde niemanden aus Altersgründen zuhause lassen"

Und auch das Alter werde eine Rolle dabei spielen, wie die Akteure die Bedingungen wegstecken. "Aber", versprach Tuchel vorsorglich, "ich werde niemanden aus Altersgründen zuhause lassen." Vielmehr sei es seine "Top-Priorität", die Spieler körperlich fit für die WM zu machen.

Allerdings müssen sich die Three Lions erst einmal offiziell qualifizieren. Nach den beiden Auftaktsiegen in der Gruppe K geht es für den Vize-Europameister am Samstag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) mit der Pflichtaufgabe in Andorra weiter. Am Dienstag kommt dann Senegals Nationalteam zu einem Freundschaftsspiel auf die Insel - nach Nottingham, wo es derzeit bei 16 Grad regnerisch ist.