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TV-Quoten: DFB-Team erzielt zweitbesten Wert überhaupt im Frauen-Fußball

kicker

Deutschland lieferte nach dem turbulenten Viertelfinalerfolg im Elfmeterschießen gegen Frankreich (6:5 i.E.) gleich den nächsten Krimi - und wieder schauten Millionen zu. Sie sahen, wie das stark ersatzgeschwächte Team von Christian Wück den favorisierten Spanierinnen lange die Stirn bot, ehe Aitana Bonmati in der 113. Minute das einzige Tor des Abends erzielte. Das Halbfinal-Aus gegen Spanien schauten am Mittwochabend durchschnittlich 14,261 Millionen Menschen in der ARD. Das ergab nach Angaben der AGF Videoforschung einen Marktanteil von 57,6 Prozent.

Das letzte Spiel der DFB-Auswahl in der Schweiz war damit das am meisten gesehene des Turniers. Der bisherige Quoten-Bestwert von im Durchschnitt 10,695 Millionen Menschen bei der Live-Übertragung gegen Frankreich im ZDF (Marktanteil 52,2 Prozent) wurde noch einmal deutlich überschritten.

Rekord liegt über drei Millionen entfernt

Das Aus gegen Spanien ist in der Geschichte des Frauenfußballs mit Blick auf die TV-Quoten die Nummer zwei im Fernsehen, der Rekord lag noch ein Stück entfernt. Die bisher erfolgreichste Übertragung ist die Endspielniederlage der DFB-Auswahl gegen England bei der EM 2022 mit 17,952 Millionen Menschen, die damals von Martina Voss-Tecklenburg trainierte Mannschaft musste sich mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Auch die Spiele ohne deutsche Beteiligung sorgten bei der EM in der Schweiz für hohe Reichweiten. Das vorherige Halbfinale zwischen England und Italien (2:1 n.V.) hatte durchschnittlich 7,09 Millionen Zuschauer.

Das EM-Endspiel zwischen England und Spanien ist am Sonntag im ZDF zu sehen. Auch der Streamingdienst DAZN überträgt die EM, hat aber noch keine aktuellen Zahlen.