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"Unglaublich cool": Hansas Dirkner feiert Comeback nach Kreuzbandriss

kicker

Für Hansa Rostock ist die DFB-Pokalsaison bereits nach einem Spiel beendet: Die Kogge unterlag Bundesligist Hoffenheim 0:4. Doch am Samstag gab es trotz der Niederlage nicht nur schlechte Nachrichten. Denn der gebürtige Rostocker Jonas Dirkner feierte nach achtmonatiger Pause aufgrund eines Kreuzbandrisses, den er sich am 22. Dezember im Heimspiel gegen Hannover II zugezogen hatte, sein Pflichtspiel-Comeback.

Daniel Brinkmann wechselte den zentralen Mittelfeldspieler in der 62. Minute für Marco Schuster ein. "Es war unglaublich cool, vor so einer Kulisse sein Comeback geben zu können", erklärte der 23-Jährige anschließend.

„Man merkt im Training, seine Aktionsdichte wird größer.“ (Daniel Brinkmann)

Dementsprechend habe es ihm trotz des Ergebnisses wieder "unheimlich viel Spaß gemacht, mit den Jungs auf dem Platz stehen zu können". Die Spielfreude war ihm durchaus anzumerken. So brachte er Schwung und setzte die Flügelspieler immer wieder mit Diagonalbällen ein. Bis er eine ernsthafte Alternative für die Startelf darstellt, dauert es aber wohl trotzdem noch ein wenig. "Man merkt im Training, seine Aktionsdichte wird größer. Er braucht nicht mehr so viele Verschnaufpausen. In naher Zukunft wird er ein starker Konkurrent sein", so Brinkmann.

Schuster und Fatkic müssen um ihre Plätze fürchten

Um ihren Platz fürchten müssen dann Schuster und Kenan Fatkic, die die beiden Positionen im zentralen Mittelfeld im bisherigen Saisonverlauf bekleideten. Dirkners mittelfristige Chancen auf einen Stammplatz stehen derweil nicht schlecht - zumindest lassen die Aussagen seines Trainers darauf schließen. "Er bringt eine Qualität mit, die andere Spieler auf der Position nicht so haben", erläuterte der 39-Jährige.

Neben dem sportlichen Gewinn freute sich Brinkmann auch menschlich über Dirkners Rückkehr aufs Spielfeld. "Ich sehe das nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch. Und da freut man sich einfach, wenn man weiß, ein Spieler hat einen unheimlich langen Leidensweg hinter sich", so Brinkmann.

Übrigens: Sein Liga-Comeback vor heimischen Publikum könnte Dirkner erneut gegen Hoffenheim geben - allerdings gegen die Zweitvertretung nächste Woche Samstag (16.30 Uhr).