Nach fast genau drei Jahren stand Aurelio Buta am Mittwochabend in Frankfurts vorerst letztem Heimspiel in der Champions League erstmals wieder in der Königsklasse in der Startelf. Angesichts des sportlich wertlosen Spiels, das mit 0:2 gegen Tottenham Hotspur verloren ging, eventuell ein Abschiedsgeschenk von Interimstrainer Dennis Schmitt. Denn keine 48 Stunden später verkündete der FC Kopenhagen die Verpflichtung des Außenverteidigers. "Ich freue mich, dass wir nun einen qualitativ hochwertigen Spieler für die Position des rechten Außenverteidigers verpflichten konnten", erklärte der Sportdirektor des dänischen Doublesiegers Sune Smith Nielsen.
Damit reagierte er auf die Langzeitverletzung von Rodrigo Huescas, der sich im November beim Gastspiel bei Qarabag Agdam eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte und bis zum Saisonende ausfällt. Da die Verantwortlichen den Mexikaner im Sommer zurückerwarten, unterschrieb der Neuzugang nur einen Kontrakt bis zum Saisonende.
Buta traf gleich bei seinem SGE-Debüt
Dänemark ist für den 28-Jährigen bereits das fünfte Land, in dem er in seiner Profi-Karriere aufläuft. Zuvor war er bei Benfica Lissabon in seiner Heimat Portugal, Royal Antwerp in Belgien, Stade Reims in Frankreich und eben zuletzt bei der Eintracht aktiv.
Für die SGE lief Buta in 71 Pflichtpartien auf, in denen er viermal traf - unter anderem bei seinem Debüt im Januar 2023 beim 3:0 gegen den FC Schalke. "Aurelio war bei uns stets ein verlässlicher Teamplayer und hat sich mit hoher Professionalität für die Mannschaft eingesetzt. Vor diesem Hintergrund haben wir seinem Wunsch betreffend einer sportlich neuen Herausforderung entsprochen", so Sportdirektor Timmo Hardung.
Sein ehemaliger Schützling erhält in Kopenhagen, das in der Liga als Fünfter seinen Erwartungen weit hinterherhinkt, die Trikotnummer 17. "Sowohl der Verein als auch die Stadt sind in ganz Europa bekannt, und ich habe so viele gute Dinge darüber gehört", erklärte Buta.