Viele Neulinge stehen schon fest
Während es im Nordosten und Westen keine Entscheidungsspiele gibt, ist in den drei weiteren Regionalliga-Staffeln eine Saisonverlängerung angesagt: Aufstiegsrunden warten im Norden und im Südwesten auf die Fans. In Bayern kam es zur Relegation zwischen vier Teams;
Regionalliga Bayern
Die beiden Meister der Bayernligen steigen direkt auf. Die Relegationsspiele um zwei weitere Plätze in der Regionalliga fanden am Freitag, 23. Mai, und Dienstag, 27. Mai, statt. Zwei Regionalligisten (Platz 15 und 16) und zwei Bayernliga-Vizemeister gingen an den Start. Es setzten sich die bisherigen Regionalligisten durch, die damit die Klasse halten.
Die Teilnehmer: SC Eltersdorf (Vize Bayernliga Nord), SV Erlbach (Dritter Bayernliga Süd, Vize 1860 München II ist nicht aufstiegsberechtigt), Viktoria Aschaffenburg (15. RL Bayern), SpVgg Hankofen-Hailing (16. RL Bayern)
Absteiger: Türkgücü München (18.), Eintracht Bamberg (17.)Aufsteiger: VfB Eichstätt (Meister Bayernliga Nord), FC Memmingen (Meister Bayernliga Süd)
Regionalliga Nord
Vier Oberligisten kämpfen in der Aufstiegsrunde derweil um zwei Regionalliga-Tickets, denn nur der Meister der Oberliga Niedersachsen darf direkt hoch. Die Runde wird im Ligaformat (Jeder gegen Jeden) mit drei Spieltagen ausgetragen. Jede Mannschaft bestreitet drei Spiele: ein Heimspiel, ein Auswärtsspiel und zuletzt ein Duell auf neutralem Platz. Eine Besonderheit: Nach jeder Partie wird zusätzlich ein Elfmeterschießen ausgetragen. Dieses fließt nur in die Wertung ein, wenn zwei Teams am Ende punkt- und torgleich sind.
Die Teilnehmer: Altona 93 (Meister Oberliga Hamburg), SV Hemelingen (Meister Bremen-Liga), Heider SV (Vertreter der Oberliga Schleswig-Holstein), FSV Schöningen (Vize Oberliga Niedersachsen)
Absteiger: FC Teutonia Ottensen (16.), Holstein Kiel II (17.), SV Todesfelde (18.)Aufsteiger: HSC Hannover (Meister Oberliga Niedersachsen), FSV Schöningen (Vize Oberliga Niedersachsen)
Regionalliga Südwest
Neben den drei Meistern der drei Oberligen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz/Saar und Hessen ermitteln die Vizemeister der Staffeln einen vierten Aufsteiger. Gespielt wird in einer einfachen Punkterunde "Jeder gegen Jeden", bei der jeder Teilnehmer jeweils ein Heim- und ein Auswärtsspiel absolviert. Der Erstplatzierte darf hoch.
Das erste Aufstiegsspiel wird zwischen dem Vizemeister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und dem Vizemeister der Oberliga Baden-Württemberg am Dienstag, dem 3. Juni 2025 stattfinden. Die Zusammensetzung des zweiten und dritten Aufstiegsspiels (Freitag, 6. Juni 2025 und Montag, 9. Juni 2025) ist abhängig vom Ergebnis des ersten Spiels.
Die Teilnehmer: TSG Balingen (Vize Oberliga Baden-Württemberg), 1. FC Kaiserslautern II (Vize Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar). Aus der Hessenliga geht Türk Gücü Friedberg (Dritter) an den Start, weil Meister FSV Fernwald auf den Aufstieg verzichtet, wodurch der FC Bayern Alzenau zudem direkt aufsteigt.
Absteiger: FC Gießen (15.), Eintracht Frankfurt II (16.), Göppinger SV (17.), FC 08 Villingen (18.)Aufsteiger: Sonnenhof Großaspach (Meister Oberliga Baden-Württemberg), TSV Schott Mainz (Meister Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), FC Bayern Alzenau (Vizemeister Hessenliga)
Regionalliga West
Die drei Meister und der Vize der Oberliga Westfalen dürfen hoch in die Regionalliga.
Absteiger: Eintracht Hohkeppel (15.), KFC Uerdingen (Insolvenz, Rückzug), Türkspor Dortmund (Rückzug), 1. FC Düren (ohne Lizenz)Aufsteiger: Bonner SC (Meister Mittelrheinliga), Sportfreunde Siegen (Meister Oberliga Westfalen), VfL Bochum II (Vize Oberliga Westfalen), SSVg Velbert (Meister Oberliga Niederrhein)
Regionalliga Nordost
Die beiden Meister der Oberligen NOFV-Nord und -Süd steigen in die Regionalliga Nordost auf.
Absteiger: FC Viktoria Berlin (17.), VFC Plauen (18.)Aufsteiger: 1. FC Magdeburg II (Meister Oberliga NOFV-Süd), BFC Preussen (Meister Oberliga NOFV-Nord)