Nach zwei nicht zufriedenstellenden Jahren bei Maccabi Haifa (nur 13 Einsätze) wollte Erik Shuranov mit dem Wechsel zum FC Schweinfurt wieder Schwung in seine Karriere bringen. Doch den Start beim Drittligisten hatte er sich bestimmt anders vorgestellt. Gleich bei seinem Debüt im Gastspiel bei Viktoria Köln kam er "nur" als Joker und verschoss zudem noch einen Elfmeter (kicker-Note 5,0).
Aus diesem Grund musste er auf seine zweite Chance etwas länger warten als erwartet: Nachdem er "sein" erstes Heimspiel gegen Cottbus von außen verfolgen musste, feierte Shuranov drei Tage später im Landespokal bei Eintracht Bamberg sein Startelf-Debüt in einem Pflichtspiel. Prompt erzielte der 23-Jährige das entscheidende Tor beim 1:0. Dies schien ihm Auftrieb zu geben: Keine Woche später stach er im DFB-Pokal auch als Joker gegen Düsseldorf zum zwischenzeitlichen 2:3. Sein gewachsenes Selbstvertrauen aufgrund des Tores hatte er aber vielmehr vier Minuten zuvor verdeutlicht, als er aus 40 Metern Fortuna Schlussmann Florian Kastenmeier fast überlistete - er traf nur die Latte.
Tranziska kommt nach seiner Knieverletzung zurück
Der belebende Auftritt dürfte ihm nun in Regensburg seine Startelf-Premiere in der 3. Liga bescheren. Dabei profitiert er neben seiner veränderten Körpersprache auch von der Sperre von Michael Dellinger und der Verletzung Jakob Tranziskas. Letzterer kehrte erst in dieser Woche von einer Knieverletzung zurück. Sollte Shuranov seine Serie fortsetzen, dürfte der Aufsteiger mindestens seinen ersten Liga-Treffer bejubeln.