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Vogel soll in Elversberg auf der Liste stehen

kicker

Nach Steffen-Abgang zu Werder

Knapp sieben Jahre lang führte Horst Steffen die SV Elversberg, zuletzt klopfte der Dorfklub sogar vehement an das Tor zur Bundesliga. Erst in der Relegation schlug der 1. FC Heidenheim die Tür zur Beletage des deutschen Fußballs zu. Nun erfolgte auf Wunsch des 56-Jährigen die Trennung, wie erwartet heuert Steffen bei Werder Bremen an.

"Horst hat die erfolgreichsten Jahre unseres Vereins wesentlich mitgeprägt", verabschiedete SVE-Sportvorstand Ole Book Steffen. "Er hat unsere Werte nach innen und außen vorbildlich repräsentiert." Und nicht nur das - in den vergangenen sieben Jahren war der Klub komplett auf die Spielphilosophie Steffens ausgerichtet, wurden nur Spieler verpflichtet, die genau zu seinem offensiven, auf Ballbesitz und hohes Pressing ausgerichteten System passen.

Wie geht es nun weiter bei der SVE? In 257 Spielen seit 2018 saß Steffen auf der Bank der Saarländer, die unter ihm von der Regionalliga in die 2. und fast in die 1. Bundesliga aufstiegen. Er hinterlässt an der Kaiserlinde riesige Fußstapfen. Wer in diese treten soll, ist noch nicht bekannt. Laut einem Bericht der Saarbrücker Zeitung soll aber Heiko Vogel ein Kandidat sein. Der 49-Jährige machte sich in Deutschland besonders einen Namen als Juniorencoach beim FC Bayern München, im Ausland führte er in der Schweiz den FC Basel in der Saison 2012/13 zum Double, wo er zuletzt im Jahr 2023 auch als Sportdirektor sowie Interimscoach tätig war.

Mannschaft steht vor einem Umbruch

Wer auch immer der Auserwählte sein wird, auf ihn kommt eine schwere Aufgabe zu. Nicht nur was das Erbe Steffens angeht, sondern auch, weil die Mannschaft vor einem Umbruch steht. Die beiden Unterschiedsspieler Fisnik Asllani und Muhammed Damar waren von der TSG Hoffenheim nur ausgeliehen und verlassen den Klub ebenso wie Rechtsverteidiger-Leihgabe Elias Baum (Eintracht Frankfurt). Zudem hat sich auf der linken Seite Maurice Neubauer Richtung Hannover 96 verabschiedet.

Immerhin scheinen die Elversberger nach Informationen der Saarbrücker Zeitung einen im Raum stehenden Abgang Books abgewendet zu haben. Und der Sportvorstand, der durch geschickte Transfers einer der Baumeister der Erfolge in den vergangenen Jahren gewesen ist, konnte bereits einen ersten vielversprechenden Neuzugang vermelden: Vom Pokalsieger VfB Stuttgart kommt Angreifer Luca Pfeiffer, der zuletzt an den Karlsruher SC verliehen war.