Ablösefrei aus Ingolstadt
Nach zwei Jahren läuft der Vertrag von Moritz Seiffert beim FC Ingolstadt zum Monatsende aus und wurde auch nicht verlängert. Seit Montag ist klar, wie es für den 24-Jährigen weitergeht: Seiffert wechselt ablösefrei zum Drittliga-Konkurrenten Erzgebirge Aue.
"Schon während seiner Zeit bei Viktoria Berlin hatten wir ihn auf dem Zettel", verriet Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich. Mit der Viktoria war Seiffert 2022 von der Regionalliga Nordost in die 3. Liga aufgestiegen und hatte in seiner ersten Drittliga-Saison auf Anhieb 34 Spiele absolviert.
Mit den Berlinern ging es direkt wieder runter. Nach einer weiteren Saison mit der Viktoria in der Regionalliga schloss sich der Verteidiger im Sommer 2023 dem FCI an. Für die Schanzer absolvierte Seiffert in seiner ersten Saison 33 Drittliga-Spiele, in der vergangenen Saison kamen auch aufgrund einer OP am Oberschenkel lediglich sechs weitere Einsätze hinzu.
"Dankbar für das Vertrauen"
"Ich komme aus einer Saison, die für mich persönlich nicht optimal gelaufen ist - gerade deshalb bin ich den Verantwortlichen sehr dankbar für das Vertrauen, das sie mir entgegenbringen", erklärte der gebürtige Bremer Seiffert. Von seinem bisherigen Mitspieler Pascal Testroet, der von 2018 bis 2021 für die Veilchen aktiv war und den FCI ebenfalls verlässt, habe er "nur Gutes gehört - über die Fans, die Atmosphäre und den Zusammenhalt" in Aue.
Dort hofft man, "dass sich Moritz schnell bei uns einlebt", so Heidrich. Seiffert selbst "möchte mit Leistung auf dem Platz zurückzahlen".
Zuvor hatte Aue bereits Seifferts Abwehr-Kollegen Ryan Malone vom FC Ingolstadt sowie Eric Uhlmann (Abwehr, Hannover 96 II), Luan Simnica (Mittelfeld, SV Sandhausen), Erik Weinhauer (Sturm, FC Carl Zeiss Jena) und Julian Günther-Schmidt (Sturm, 1. FC Saarbrücken) verpflichtet.