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Was macht Saarbrücken? Für Pfitzner ist das "letztendlich nicht interessant"

kicker

Braunschweig kann "auf alles reagieren"

Es waren Worte, wie man sie in Situationen wie diesen häufig hört. "Es ist Halbzeit, wir haben noch nichts gewonnen", erklärte Marc Pfitzner vor dem Relegations-Rückspiel am Dienstagabend. Eine diplomatische Aussage, der dennoch eine große Portion Zuversicht beiwohnt. Denn durch das 2:0 in Saarbrücken am Freitag haben sich der 40-Jährige und Eintracht Braunschweig eine gute Ausgangslage verschafft, um auch im kommenden Jahr wieder in der 2. Bundesliga anzutreten. Womit Pfitzner seine Rettungsmission erfüllt hätte.

Der ordnet man bei den Löwen auch alles unter. "Alles was vorher war, juckt mich nicht, das juckt die Jungs nicht", so Pfitzner. "Wir haben uns begrenzt auf die acht Tage, auf die Relegationsspiele. Wir werden keine Gedanken daran verschwenden, was vorher war oder nach dem Spiel passiert. Wir sind klar, wir sind strukturiert, wir sind geschlossen." Und guter Dinge vor dem Showdown, vor dem die Eintracht keinen Gedanken zu viel an den Gegner verschwendet.

Wie wird Saarbrücken auf die Heimniederlage reagieren? Stellt Alois Schwartz den Drittligisten für das Rückspiel um? "Das kann gut sein, damit haben wir uns auch auseinandergesetzt", versicherte Pfitzner, und stellte doch klar: "Letztendlich ist das für uns nicht interessant. Wir wissen, dass wir auf alles, was der Gegner anbietet, reagieren können."

Pfitzner: "Es ist alles angerichtet"

"Das System ist zweitrangig, wichtig ist der Kopf, die Frische, das Auftreten." Darauf habe man in den vergangenen Tagen den Fokus gelegt, statt intensiver Einheiten stand Regeneration auf der Tagesordnung. "Inhaltlich sind wir für den Tag mit der anstehenden Analyse soweit fertig - es ist alles abgerundet, alles angerichtet."

Nun muss die Mannschaft den letzten Schritt gehen und kann dabei wieder auf Innenverteidiger Jannis Nikolaou zählen, der nach seinem kurzfristigen Ausfall am Freitag voll trainieren konnte. Und auch Christian Conteh, der in Saarbrücken auf dem linken Flügel für Wirbel sorgte und an beiden Toren beteiligt war, nach 63 Minuten aber ausgewechselt werden musste, ist für das Spiel bereit. Beim 25-Jährigen habe es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt.