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Webers Hausaufgaben in Augsburg

kicker

Hinter Benni Weber liegen ereignisreiche erste Tage beim FC Augsburg. Erst die Vorstellung am vorvergangenen Freitag, dann der Doppeltest gegen Rot-Weiss Essen (1:2, 4:1) und gleich darauf die Reise ins siebentägige Trainingslager nach Oberösterreich.

Dort standen für den neuen Sportdirektor zahlreiche "Kennenlerngespräche" auf dem Programm, zuvorderst mit seinen engsten Vertrauten um Geschäftsführer Michael Ströll und dem weiteren Staff.

Erst in der kommenden Woche, nach der Rückkehr aus Kollerschlag, will Weber in ausführliche Einzelgespräche mit den Spielern gehen. Um verschiedene Stände zu ergründen, Pläne zu besprechen und Lösungen zu finden.

Denn obwohl der neue Mann aus Paderborn selbst ganz zufrieden ist ("Ich habe das Gefühl, dass wir immer mehr zu einer Einheit zusammenwachsen"), geht es natürlich nicht jedem FCA-Profi so.

„Es könnten Unzufriedenheiten aufkommen. Das ist ganz normal.“ (Weber über mögliche Härtefälle)

Aktuell ist der Kader mit fast 30 Feldspielern etwas aufgebläht, auch wenn Weber findet, das Aufgebot sei "nicht zu groß". "Alle haben ihre Rolle. Auch die jungen Talente wie Oliver Sorg oder Aiman Dardari machen ihre Sache sehr gut." Aber: "Spätestens, wenn man den Spieltagskader nominieren muss, könnte Unzufriedenheit aufkommen", weiß Weber. "Das ist ganz normal."

Was der Sportdirektor auch weiß: "Dass einige Spieler von uns sehr gefragt sind." Wie zum Beispiel der Mittelfeldspieler Tim Breithaupt, der nach seiner Rückkehr aus Kaiserslautern kaum noch auf der bevorzugten Position vor der Abwehr zum Einsatz kam, sondern fast ausschließlich in der hinteren Dreierkette.

Gespräche mit Maier und Rexhbecaj "in naher Zukunft"

Der einstige U-21-Nationalspieler hat einen Markt, von Espanyol Barcelona trudelte beim Verein nach kicker-Informationen bereits eine Anfrage ein. Sein Abgang, vermutlich wieder auf Leihbasis, ist eine Frage der Zeit.

Eng haben dürfte es auch Maximilian Bauer, der ebenfalls zuletzt an den FCK in die 2. Liga verliehen war. Im internen Ranking ist der 25-Jährige nur Innenverteidiger Nummer sechs. Und bei Arne Maier sowie Elvis Rexhbecaj laufen 2026 die Verträge aus. Gespräche über deren Zukunft und "wie es weitergehen kann", sollen "in naher Zukunft" stattfinden.

"Noch ist es recht ruhig", sagt Weber. "Viele Klubs beobachten die Situation. Die letzten Tage des Transferfensters sind oft entscheidend."

Schon bei seiner Vorstellung hatte der einstige Weggefährte von Thomas Tuchel von der bevorstehenden "dritten Welle" auf dem Transfermarkt gesprochen. "Ich plane Dinge gerne, hier braucht es aber auch eine gewisse Flexibilität", sagt er. "Wir beobachten den Markt und schließen Transfers nicht aus, wenn wir an der einen oder anderen Stelle Qualität dazuholen können. Eine interne Deadline haben wir nicht."