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Wieder ein Scholl im Wildpark: KSC leiht Bayern-Youngster mit Kaufoption

kicker

Ersatz für Bormuth?

Einst wirbelte mit Mehmet Scholl ein junges Talent durch die Reihen des Karlsruher SC - und wechselte später zum FC Bayern. Den umgekehrten Karriereweg geht nun sein Namensvetter Paul. Der athletische Innenverteidiger kommt aus dem Nachwuchs der Münchner zum KSC - und soll dort behutsam an das Zweitliganiveau herangeführt werden.

Bei den Badenern ist der 1,93-Meter-Mann der erste Neuzugang und soll mittelfristig Robin Bormuth ersetzen, der die Mannschaft von Christian Eichner im Sommer nach zwei Jahren verlassen wird. Scholl kommt zunächst auf Leihbasis in den Wildpark, wie der Verein allerdings bekanntgab, beinhaltet der Vertrag auch eine Kaufoption. Zuvor hatte er seinen Vertrag in München bis 2027 verlängert.

Scholl soll für "mehr Breite in der Defensive" sorgen

"Paul ist ein spannendes Talent mit sehr guten Anlagen. Er bringt vieles mit, was wir auf der Innenverteidigerposition brauchen, sowohl fußballerisch als auch charakterlich", beschrieb Karlsruhes Geschäftsführer Sport den Youngster, der dem Kader "mehr Breite in der Defensive" verleihen soll.

Scholl selbst freute sich auf die neue Aufgabe bei einem "ambitionierten Verein" und will "den nächsten Schritt" in seiner Karriere gehen. "Der Trainer und die Verantwortlichen haben mir klar aufgezeigt, wie ich mich hier weiterentwickeln und dem Team so helfen kann", blickte der Abwehrspieler auf die Gespräche mit dem KSC zurück.

Erste Erfahrungen im Seniorenbereich

"Als U-19-Spieler konnte er bereits Erfahrung im Herrenbereich sammeln, was ihm helfen kann, sich schneller an die Intensität in der 2. Liga zu gewöhnen", unterstrich Eggimann einen weiteren Vorzug des jungen Scholl. In München kam der 18-Jährige in der abgelaufenen Regionalligasaison 16-Mal für die zweite Mannschaft der Bayern zum Einsatz. In der Vergangenheit lief Scholl auch für die deutschen Juniorennationalteams in der U 16 und der U 17 auf.