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Wittmann sieht Fortschritt: "Wir hatten diesen Killerinstinkt"

kicker

Der FC Ingolstadt konnte sich vor der Länderspielpause endlich über den ersten Heimsieg der Saison freuen. Beim klaren 4:1-Erfolg gegen den SSV Ulm 1846 gelang der Mannschaft von Cheftrainerin Sabrina Wittmann der lang ersehnte Befreiungsschlag. "Gegen Ulm hatten wir diesen Killerinstinkt", sagte Wittmann. Möglicherweise war genau dieser Aspekt in den vergangenen Wochen der entscheidende Unterschied. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Zwar zählt die Offensive des FCI zu den fünf besten der Liga, doch im Abschluss fehlte oft die letzte Konsequenz.

Umso bedeutender war es, diese Schwäche gegen Ulm endlich abstellen zu können. Das Ergebnis sorgte bei den Schanzern für Erleichterung - nicht nur tabellarisch, sondern vor allem mental. Wittmann betonte, es sei extrem wichtig gewesen, mit einem Erfolgserlebnis in die Pause zu gehen, um daran anknüpfen zu können.

Erfolgreiche Länderspielpause

Auch das Testspiel während der Länderspielpause gegen den FC Liefering aus der 2. österreichischen Liga verlief positiv. Der 5:3-Sieg brachte nicht nur ein weiteres Erfolgserlebnis, sondern auch viele wichtige Erkenntnisse. "Inhaltlich wie auch mental plus von der athletischen Sache her war es für uns extrem wichtig und stimmig, dass wir dieses Spiel spielen", so Wittmann.

"Wir wussten, dass wir mit Liefering auf eine Truppe treffen, die uns viel Balldruck machen, viel pressen und uns athletisch bis an unsere Grenzen bringen wird - auch wenn es eine junge Mannschaft ist“, erklärte die 34-Jährige. Mit Blick auf das kommende Spiel sieht die Trainerin beim nächsten Gegner Alemannia Aachen ein ähnliches Profil.

In der Vorbereitung auf das bevorstehende Pflichtspiel lag der Fokus deshalb vor allem auf der eigenen Mannschaft. Dabei habe man sowohl aus den bisherigen Fehlern gelernt, aber vor allem die positiven Aspekte der letzten Spiele mitgenommen.

Debüt für Schönfeld

Personell zeigt sich die Situation vor dem Spiel in Aachen gemischt. Kapitän Lukas Fröde ist nach seiner Gehirnerschütterung wieder zurück im Team. Weiterhin verzichten muss Wittmann jedoch auf Mattis Hoppe sowie auf Stammkeeper Markus Ponath, der sich im Spiel gegen Verl einen Mittelhandbruch zugezogen hat.

Eine personelle Neuheit gibt es dafür im Trainerteam: Patrick Schönfeld wird am Samstag gegen Alemannia Aachen (14 Uhr, LIVE! bei kicker) sein erstes Pflichtspiel als neuer Co-Trainer an der Seite von Sabrina Wittmann bestreiten. Der ehemalige U-21-Trainer ist zu den Profis aufgerückt, nachdem Ilia Gruev zu Fortuna Düsseldorf gewechselt ist. Wittmann betonte: "Ich bin mir sehr sicher, dass Patrick diesen Job auch super machen wird."