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Wütender Vogel kündigt Konsequenzen an: "Das dulde ich nicht"

kicker

Auf dem sichtlich schwer bespielbaren Untergrund - der Rasen war nach dem Eishockey-Winter-Game eine Woche zuvor ausgewechselt worden und natürlich bei der kalten Witterung noch nicht angewachsen - benötigten beide Teams etwas Zeit, um sich auf das Spiel einzustellen. Dies gelang den Hausherren nach einigen Minuten deutlich besser als den Gästen aus Franken.

Während Dresden gleich vier Neuzugänge beim 2:0-Sieg aufbot, saßen Fürths neue Spieler zunächst nur auf der Bank. Für Dynamo zahlte es sich direkt aus, denn Thomas Keller (kam von Heidenheim) erzielte die Führung nach einer guten halben Stunde, kurz nach der Pause legte Jakob Lemmer nach.

"Die ersten 20 Minuten waren ganz okay, dann bekommen wir das Gegentor nach einem Standard, wo wir die ganze Zeit daran gearbeitet haben, dass das nicht passiert", kommentierte Branimir Hrgota und ergänzte: "In der zweiten Halbzeit bekommen wir ziemlich früh das zweite Gegentor. Das killt dann natürlich."

"Ich bin sehr wütend, ich muss aufpassen in der Wortwahl"

Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt ja noch mehr als 40 Minuten zu spielen - eigentlich genug Zeit, um nochmal zurückzukommen. "Mir tut es sehr leid für unsere Fans, das ist für mich nicht selbstverständlich, dass wir hier von 1000 Fans unterstützt werden, die uns während des Spiels supporten, dann geht man mit null Punkten heim und hat nicht das Gefühl, dass wir alles so investiert haben, wie es im Abstiegskampf verlangt wird", sagte ein angefasster Trainer Heiko Vogel nach dem schwachen Auftritt.

"Ich bin sehr wütend, ich muss etwas aufpassen in der Wortwahl", schimpfte der 50-Jährige über seine Mannschaft und wartet seit seinem Amtsantritt noch auf den ersten Sieg (zwei Remis, zwei Niederlagen). Nach dem Rückstand habe sein Team "nicht das bewegt, was man bewegen muss, um einen Rückstand auszugleichen. Das war in den ersten Spielen anders und das dulde ich nicht."

Das Spiel müsse "klar aufgearbeitet" werden. An die Spieler ging die deutliche Botschaft raus: "Wir werden die Zügel anziehen, es wird ein anderer Wind wehen, als es bisher der Fall war. Ich glaube, dass das notwendig ist."