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Xhaka erklärt Wechsel: "Das ist genau das, was ich wollte"

kicker

Die Meldung, dass Abdoulaye Faye leihweise zum FC Lorient wechselt, und die, wonach sich Granit Xhaka dem AFC Sunderland anschließt, haben eine Gemeinsamkeit: Auf der Website von Bayer 04 Leverkusen sind sie ungefähr gleich lang - und deutlich kürzer als die Verkündung, dass Malik Tillman die Rückennummer 10 erhält.

Zwar wünscht Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes Xhaka "für den weiteren Verlauf seiner Karriere alles Gute", auf eine allzu warme Verabschiedung verzichtete der Vizemeister am Dienstag aber allein schon optisch. Trainer Erik ten Hag, der sich vehement für einen Verbleib ausgesprochen hatte, ist gewiss nicht der Einzige, der dem Abschied des 32-jährigen Mittelfeldstrategen nur ungern zustimmte.

"Ich hatte das Gefühl, dass ich eine neue Herausforderung brauche, eine große Herausforderung", erklärt Xhaka in einem Kurz-Interview auf der Website seines neuen Arbeitgebers, der ihn mit einem Dreijahresvertrag ausstattete. "Das ist die vielleicht größte Herausforderung meiner bisherigen Karriere."

Xhaka: "Das ist natürlich eine ganz andere Form von Druck"

Das hat auch damit zu tun, dass er statt um Titel nun erstmals überhaupt um den Klassenerhalt spielen wird. "Das ist natürlich eine ganz andere Form von Druck", weiß er um Sunderlands Rolle in der neuen Premier-League-Saison: Bei den Buchmachern werden die Black Cats zusammen mit Mitaufsteiger Burnley als Favorit auf den Abstieg gehandelt.

Doch "als ich mit dem Verein gesprochen habe, war ich begeistert und habe die Energie und die Mentalität gespürt, die die Menschen und Spieler hier haben. Das ist genau das, was ich wollte, deswegen habe ich mich entschieden, hierherzukommen", so Xhaka, den Sportdirektor Kristjaan Speakman als "Spieler von höchstem Kaliber auf und neben dem Platz" bezeichnet. "Ich werde den Fans viel Energie, viel Mentalität, viel Leidenschaft geben und um jeden Ball kämpfen."

Xhaka will mit seiner Erfahrung, aber auch seiner Qualität vorangehen. Das übergeordnete Ziel nach dem via Play-offs erreichten Aufstieg ist dabei klar: "Wir sind wieder da, wo der Klub hingehört, und wir wollen hier bleiben."