Für Andersson war die Rückkehr besonders emotional: "Das bedeutet sehr viel. Das ist das, worauf wir hingearbeitet haben und was ich mir erhofft habe", erklärte er gegenüber Sport.tv2. Entscheidend sei für ihn gewesen, dass er sich im Spiel nicht stark eingeschränkt fühlte. Er habe gemerkt, dass die Verletzung ihn nicht dauerhaft hemmt - und genau das gebe ihm Sicherheit.
Auch mental sei das ein wichtiger Schritt gewesen. Andersson erklärte, es bringe ihm "Ruhe", zu sehen, dass der Körper die Belastung aushält: Er habe ein Spiel durchgestanden, es habe gehalten, und er habe sich relativ gut gefühlt. Damit könne er nun wieder nach vorne schauen und "einfach weitermachen".
Nie gezweifelt
Trotz der schwierigen Wochen vor dem Turnier - noch elf Tage vor der EM trainierte er allein - habe er nie an seiner Teilnahme gezweifelt. Der Grund: Die Ärzte hätten von Beginn an signalisiert, dass es kein großes Problem sein sollte. Außerdem habe er im Nationalteam großes Vertrauen gespürt, auch vom Trainer Nikolaj Jacobsen: Er sei nicht zu Trainingseinheiten gedrängt worden, sondern habe in seinem Tempo zurückkommen dürfen.
Dänemark gewann das Auftaktspiel deutlich mit 36:24 und will nun mit einem fitten Andersson weiter Kurs Richtung Titel nehmen.
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