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Zehnder: "Sind weiterhin voll im Turnier"

kicker

Rückraumspieler Manuel Zehnder zeigte sich am Tag nach dem Remis gegen die Faröer gegenüber dem Pressedienst der EHF zwar noch enttäuscht über den vergebenen Punkt, betonte aber die starke Reaktion der Mannschaft: Nachdem die Schweiz zwischenzeitlich mit sechs Toren zurückgelegen hatte, sei besonders die Schlussphase ein Mutmacher gewesen. "Wenn man das ganze Spiel betrachtet, können wir mit den letzten 20 Minuten zufrieden sein", erklärte Zehnder.

Auch insgesamt habe das Team vieles richtig gemacht: Die Schweiz habe 60 Minuten als Einheit gekämpft, konsequent am Matchplan festgehalten und geschlossen agiert. Dass am Ende dennoch nur ein Punkt heraussprang, sei im Sport manchmal eine Frage von Sekunden. Trotzdem bleibt Zehnder optimistisch: "Wir sind weiterhin voll im Turnier."

Mit dem nächsten Gegner Slowenien wartet nun erneut eine schwierige Aufgabe. Zwar muss Slowenien auf einige verletzte Spieler verzichten, doch Zehnder warnt vor der Qualität und Erfahrung des Teams. Entscheidend werde sein, erneut über die volle Distanz zu kämpfen und diszipliniert zu bleiben.

Keine negative Stimmung

Ähnlich äußerte sich Noam Leopold, der nach dem ersten Spiel keine negative Stimmung im Team spürt. Die Mannschaft wisse, was sie leisten könne, und wolle ihren Weg konsequent weitergehen. Besonders das Comeback gegen die Färöer-Inseln wertet der Linksaußen als wichtiges Signal: Die Schweiz habe Charakter gezeigt und bewiesen, wozu sie fähig sei. Gleichzeitig räumte Leopold ein, dass eigene Fehler dem Gegner die Chance zum Ausgleich ermöglicht hätten.

Die lautstarke Kulisse der Färöer-Fans schüchterte Leopold nicht ein - im Gegenteil: Er genieße solche Spiele. "Ich liebe eine Atmosphäre, die ein bisschen feindselig ist. Das gibt mir extra Motivation", sagte er.

Für das Duell mit Slowenien erwartet Leopold einen intensiven Kampf. Die Slowenen seien eine große Handballnation mit starken Einzelspielern und hohen Ambitionen. Gleichzeitig sieht er die Schweiz im Vergleich zum letzten engen Aufeinandertreffen bei einem WM-Play-off deutlich weiter: "Wir sind besser geworden - das wird interessant."

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Daniel Duhr