Bundestrainer Alfred Gislason hat mit gemischten Gefühlen auf den erfolgreichen EM-Auftakt der DHB-Auswahl zurückgeblickt. Nach dem 30:27 (12:8) gegen Österreich freute sich der Isländer in der ARD zunächst mal über "eine super Abwehr" im gesamten Spiel.
Tatsächlich überragten Johannes Golla, Tom Kiesler, Andreas Wolff und Co. in der Defensive. Auf der anderen Seite sah der 66-Jährige aber auch noch großen Verbesserungsbedarf vor dem zweiten EM-Spiel am Samstag gegen Serbien.
"Teilweise das leere Tor nicht getroffen"
"Unser Angriff, da müssen wir uns wirklich steigern. Trotzdem hätten wir das Spiel höher gewinnen können. Aber letztlich gibt es Vieles, was wir besser machen können", sagte Gislason. "Wir haben teilweise das leere Tor nicht getroffen."
Tatsächlich haperte es vor allem in der Chancenverwertung. Ein Problem, das die DHB-Auswahl bereits aus der Vergangenheit kennt. "Das erste Spiel ist immer schwierig", sagte Gislason. "Dieser Flow war phasenweise nicht da." Angriffsmäßig müsse man sich steigern.