Lichtlein sei "auf einem guten Weg, wieder zurückzukommen", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton auf der Pressekonferenz am Freitag im deutschen Teamquartier in Silkeborg. Der Spielmacher der Füchse Berlin fiel gegen Österreich wegen einer Fußverletzung aus.
Er habe "persönlich noch ein bisschen Hoffnung für Samstag und ein bisschen mehr Hoffnung für Montag. Aber ich entscheide das nicht, sondern die Ärzte und Nils vor allem. Er muss sich sicher fühlen. Und dann werden wir ihn auf der Platte sehen, weil er unserem Spiel etwas geben kann, was wir in der Form sonst vielleicht nicht haben oder nicht so gut ersetzen können."
Dritter und letzter deutscher Gegner am Montag (20.30 Uhr/ZDF, DYN) ist Spanien. Nur die ersten beiden Teams erreichen die zweite Turnierphase, in welche die Punkte gegen die ebenfalls qualifizierte Mannschaft mitgenommen werden. Erklärtes DHB-Ziel ist der Einzug ins Halbfinale.
Köster warnt vor Serbien
Den Schwung vom Österreich-Spiel will das deutsche Team mitnehmen. Rückraumspieler Julian Köster sprach am Freitag von einem "insgesamt gelungenen Auftakt mit zwei wichtigen Punkten in dieser Gruppe". Der Gummersbacher warnte aber vor den Stärken des nächsten EM-Gegners. "Sie haben eine sehr körperlich starke und kompakte Abwehr mit zwei Weltklassetorhütern. Es wird die nächste Hürde", so Köster.
Die großen EM-Trümpfe der Serben, die zum EM-Auftakt gegen Spanien 27:29 verloren haben, sind Torhüter Dejan Milosavljev und Kreisläufer Mijajlo Marsenic, die beide in der Bundesliga für den deutschen Meister Füchse Berlin auflaufen. Die großen Erfolge der Serben liegen allerdings einige Zeit zurück. 2012 wurde das Team bei seiner Heim-EM Zweiter, danach ging es steil bergab. Bei der vorherigen Europameisterschaft landete Serbien auf Platz 19, für die WM im vergangenen Jahr war der nächste DHB-Gegner nicht qualifiziert.
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