Der Ausfall von Miller und Keenan hinterließ in den ersten Spielen deutliche Lücken, nun könnten ihre Rückkehr das Gesicht von Alabamas Offense und Defense neu prägen und dem Team zusätzlichen Schub verleihen.
Miller: Vielseitiger Back kehrt zurück
Jam Miller war in dieser Saison wegen einer Schlüsselbeinverletzung außer Gefecht. Der Coach Kalen DeBoer bestätigte, dass Miller wieder einsatzbereit sei und aller Voraussicht nach als Every-Down-Back eingesetzt werden könne.
DeBoer lobte Miller in höchsten Tönen: "Jam ist ein kompletter Back - nicht nur mit Blick auf seine Läufe, sondern auch in seiner Pass-Protection. Er übernimmt Verantwortung, sowohl physisch als auch taktisch. Wir vertrauen ihm auf höchstem Niveau." Ohne Miller hatte Alabamas Laufspiel schwere Probleme. In den ersten Begegnungen rangierte das Team in der FBS unter den schlechtesten mit durchschnittlich rund 123,7 Lauf-Yards pro Partie.
Keenan: Standing der Defensive kehrt zurück
Tim Keenan III war durch eine Knöchelverletzung und anschließende "tightrope surgery" in den bisherigen Spielen ausgefallen. Nun soll er seine Position in der Defensive Line wieder einnehmen. Kane Wommack, der Defensive Coordinator, hebt besonders seine Fähigkeit hervor, Blocks zu lesen, Druck aus der Innenlinie zu erzeugen und im Laufspiel zu stabilisieren.
DeBoer ergänzt: "Er wurde aus gutem Grund zum Kapitän gewählt. Seine Präsenz bringt Energie, das spürt das Team bereits, auch wenn er vorher auf der Bank stand."
Einfluss auf das Spiel gegen Georgia
Mit der Rückkehr von Miller und Keenan hat Alabama eine Chance, die Schwächen der ersten Begegnungen auszugleichen. Eine stärkere Laufoffensive könnte die Offense entlasten, während eine stabilisierte Defensive Front Druck auf Georgias Spielmacher ausüben kann.
Für Georgia ist klar: Sie müssen das Laufspiel unterbinden und Alabamas Passangriff in unangenehme Situationen zwingen. Doch mit starken Rückkehrern ist Alabama besser gerüstet, diesem Druck standzuhalten.