Ab 2026 werden die Teams künftig neun Conference Games bestreiten müssen. Zudem gilt eine Pflicht zu mindestens zehn Partien gegen Power-4-Gegner.
Damit folgt die ACC den anderen großen Conferences SEC, Big Ten und Big 12, die bereits entsprechende Modelle eingeführt haben.
Entscheidung mit klarer Mehrheit
Wie Commissioner Jim Phillips erklärte, sprachen sich die Athletic Directors "überwältigend" für die Anpassung aus. "Das zeigt unser klares Bekenntnis zu einem starken Wettbewerb innerhalb der Conference und darüber hinaus".
Einige Programme werden 2026 aufgrund bestehender Verträge noch bei acht Conference Games bleiben. Ab 2027 sollen 16 der 17 ACC-Teams den Neun-Spiele-Plan voll umsetzen, während ein Team acht Spiele plus zwei Power-4-Duelle austragen wird.
Stimmen aus der Liga
NC State Head Coach Dave Doeren begrüßte die Umstellung ausdrücklich: "Ich liebe es, so viele Conference Games wie möglich zu spielen. Das macht die Saison spannender und fairer."
Andere Programme mit festen Rivalry Games gegen SEC-Teams, etwa Clemson, Florida State oder Georgia Tech, müssen ihre Spielpläne dagegen anpassen.
Notre Dame bleibt Faktor
Zusätzliche Komplexität bringt die enge Bindung der ACC an Notre Dame. Die Fighting Irish bleiben unabhängig, treten aber regelmäßig gegen ACC Teams an.
In Jahren, in denen Rivalry Games und Duelle gegen Notre Dame zusammenfallen, können so bis zu elf Power-4-Begegnungen auf dem Plan stehen.