Staub ersetzte im zweiten Viertel zunächst Transfer-Quarterback Kaidon Salter und den hoch gehandelten Freshman Julian Lewis. Mit starker Effizienz brachte er die Offense dann sofort ins Rollen: Staub warf für 157 Yards und zwei Touchdowns. Besonders auffällig waren sein 21-Yard-Pass auf Dekalon Taylor kurz vor der Halbzeit sowie ein 71-Yard-Play zu Sincere Brown direkt danach. Am Ende führte Staub Colorado zu einem klaren 31:7-Erfolg.
Staubs Geduld zahlt sich aus
"Ich habe die ganze Woche eigentlich nicht erwartet zu spielen", sagte Staub nach dem Spiel vor der Presse. "Dann kam kurzfristig der Call, und ich wollte die Chance einfach nutzen."
Head Coach Deion Sanders lobte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel die Geduld seines Quarterbacks: "Er hätte jeden Grund gehabt, ins Transfer-Portal zu gehen, hat es aber nie getan. Stattdessen hat er hart gearbeitet und sich als Anführer in unserem QB-Raum gezeigt. Er brauchte nur die Gelegenheit - und jetzt war es an der Zeit."
Salter hatte das Spiel gegen Delaware begonnen und Lewis durfte zwei Drives übernehmen, beide Quarterbacks beendeten jedoch ohne Punkte. Dann übernahm Staub und ließ keine Zweifel an seiner Qualität. Sanders machte zwar zunächst keine klare Ansage, doch mittlerweile gilt Staub als Starter für die Partie gegen Houston.