Fehlercode: %{errorCode}

Liga-Streit eskaliert: Elf Teams spalten sich von ELF ab

kicker

Die Abspaltung der European League of Football ist nun offiziell. Die European Football Alliance hat in einer Mitteilung verkündet, dass ihre elf Mitglieder in der kommenden Saison nicht mehr an den Start gehen werden.

EFA sieht keine Besserung seitens der Liga

"Diese Entscheidung spiegelt wider, was die Allianz für die langfristige Gesundheit, Stabilität und das Wachstum des American Football in Europa für das Beste hält", heißt es dort. Stattdessen möchte man nun einen eigenen Weg einschlagen.

"Ihr Weg in die Zukunft basiert auf Transparenz, wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und der Ausrichtung an den Best Practices der professionellen Sportverwaltung. Die finanzielle Instabilität, mangelnde Transparenz und Vertragsverletzungen der ELF werden als unvereinbar mit der Vision der EFA von einer Liga angesehen, in der die Vereine sowohl in der Verwaltung als auch bei der Aufteilung der Einnahmen echte Partner sind", schreibt die EFA weiter.

Stattdessen wollen die Teams nun eine eigene Liga gründen, die dem Modell der NFL ähneln soll. "Eine wichtige Priorität ist es, eine Liga zu schaffen, die sich auf die Fans und ihr Erlebnis konzentriert und gleichzeitig die gewünschten Ergebnisse für unsere Partner liefert", kündigt die Interessensvertretung an. "An die Fans, Sponsoren und Investoren: Seien Sie versichert, dass 2026 professioneller Football gespielt werden wird."

ELF reagiert auf EFA-Austritt

Insgesamt elf Teams gehören der EFA an. Neben dem Champion Stuttgart Surge zählen die Rhein Fire, Paris Musketeers, Madrid Bravos, Vienna Vikings, Tirol Raiders, Frankfurt Galaxy, Wroclaw Panthers, Prague Lions, Nordic Storm und Berlin Thunder dazu.

Derweil hat die Liga in einer eigenen Mitteilung verkündet, dass sie auch ohne diese Teams einen Spielbetrieb plant. "Die ELF steht für die kommende Spielzeit bereits mit elf Franchises in einem gültigen Vertragsverhältnis und befindet sich darüber hinaus in intensiven Gesprächen mit mehreren Interessenten, die mit neuen Teams an der European League of Football teilnehmen wollen", heißt es in einem Statement.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Zeljko Karajica sichert Zukunft der ELF trotz interner Spannungen Patrick Esume verabschiedet sich von den Spielern der ELF Bange ELF-Zukunft: Raiders fordern neue Rahmenbedingungen Fehervar Enthroners verlassen die ELF