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ELF-Playoffs sorgen für gemischte TV-Quoten

kicker

Die ELF befindet sich mitten in der heißen Phase der Playoffs - und wie schon im Vorjahr wagt ProSieben den Schritt ins Hauptprogramm.

Ziel war es, mit den Halbfinals mehr Aufmerksamkeit für die Liga zu generieren und gleichzeitig wieder eine Vielzahl an Zuschauern an ihre Bildschirme zu fesseln. Doch die aktuellen Zahlen zeigen, dass der ganze große Erfolg nicht gelungen ist.

Einschaltquoten der ELF steigern sich am Sonntag

Das erste Halbfinale, bei dem die Vienna Vikings auf Nordic Storm trafen, kam nach Angaben von ProSieben auf maximal 0,11 Millionen Zuschauer und Marktanteile von 1,2 bis 1,4 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sah es kaum besser aus: 0,07 bis 0,06 Millionen Umworbene bedeuten Marktanteile zwischen leidglich 4,0 und 4,4 Prozent.

Ein deutlich besseres Bild lieferte das zweite Spiel zwischen den Munich Ravens und Stuttgart Surge ab. In der Spitze schauten 0,22 Millionen Menschen das Spiel, das sorgte für einen Marktanteil von 2,1. Besser lief es auch in der relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, mit maximal 0,13 Millionen Zuschauer und 7,5 Prozent Markanteil war auch hier das Interesse durchaus vorhanden.

Damit bleibt die Resonanz auf dem Niveau der Vorsaison. Das Halbfinale zwischen Rhein Fire und Stuttgart Surge sahen maximal 0,21 Millionen Zuschauer zu, in der Zielgruppe waren 0,06 Millionen am Start.

Liga-Zukunft im TV bleibt fragil

Die Verantwortlichen dürften daher hoffen, dass es am Sonntag beim Finale Zahlen in einem ähnlichen Rahmen gibt. Im vergangenen Jahr sahen zwischen 0,2 und 0,24 Millionen Menschen das Endspiel bei ProSieben, dort wird die Partie auch in diesem Jahr laufen.

Spannend wird, ob das Endspiel ein ähnliches Bild abliefert. Schon jetzt sind für das Championship Game über 30.000 Tickets verkauft. Ein Erfolg im TV ist angesichts des Duell zwischen den Vikings und Surge durchaus möglich, schließlich haben sie beide über das Jahr gesehen die besten Leistungen gezeigt.