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Erste Geldstrafe in SEC-Geschichte: Texas A&M wegen vorgetäuschter Verletzung bestraft

kicker

Die Southeastern Conference hat Texas A&M zu einer Geldstrafe von 50.000 US-Dollar verurteilt - als erstes Football-Programm der Conference überhaupt wegen eines Verstoßes gegen die Richtlinien zu vorgetäuschten Verletzungen.

Auslöser war eine Szene im vierten Viertel des 45:42-Siegs der Aggies gegen Arkansas: Defensive Back Tyreek Chappell setzte sich ohne erkennbaren Kontakt auf den Rasen, nachdem der Ball bereits bereitgelegt war und stoppte so das Spiel. Auf dem Video ist zudem zu sehen, wie ein Teammitarbeiter von der Seitenlinie aus ein Signal gibt und auf den Boden zeigt - offenbar die Anweisung zum "Hinsetzen".

Regelverstoß mit Folgen

Die SEC stellte nach Auswertung der Aufnahmen durch Steve Shaw, den nationalen Koordinator der College-Schiedsrichter, fest, dass Chappells Aktion "klar den Versuch darstellte, sich einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen". Texas A&M erhielt zunächst eine öffentliche Rüge, musste ein Timeout nehmen und nun auch zahlen.

Head Coach Mike Elko wurde ebenfalls offiziell verwarnt. Sollte es zu einem weiteren Vorfall kommen, droht ihm eine Strafe von 100.000 Dollar, bei weiteren Verstößen sogar eine Ein-Spiele-Sperre.

Die Texas A&M Aggies stehen nach Week 8 auf Rang 3 des AP Top 25 Rankings - und können im laufenden Playoff-Rennen jede Form von Unruhe derzeit am allerwenigsten gebrauchen.

SEC verschärft Maßnahmen

SEC-Commissioner Greg Sankey hatte bereits im vergangenen Jahr in einem Schreiben an alle Coaches betont, dass das absichtliche Simulieren von Verletzungen "dem Geist des Spiels widerspricht" und "respektlos gegenüber dem Football" sei. Die entsprechende Richtlinie wurde 2022 eingeführt - bislang ohne größere Konsequenzen für Teams.

Erst im September war Syracuse in der ACC mit einer Strafe von 25.000 Dollar belegt worden, nachdem Spieler dort ebenfalls eine Verletzung vorgetäuscht hatten.