Das bisherige Turnier verlief für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mehr als dominant. Zum Auftakt wurde Irland klar geschlagen, und auch im zweiten Spiel gegen Dänemark hatte das gegnerische Team nicht den Hauch einer Chance. Besonders beeindruckend: In den ersten beiden Partien ließ die deutsche Defense keinen einzigen Punkt zu, während die Offense jeweils über 50 Zähler aufs Scoreboard brachte. Im letzten Gruppenspiel wartete Italien.
Defensive Dominanz
Die Italienerinnen eröffneten das Spiel in der Offense, doch die deutsche Defense zeigte sich erneut fehlerfrei und ließ keine Punkte zu. Anschließend führte Quarterback Saskia Nühse die deutschen Offense aufs Feld und setzte gleich ein Ausrufezeichen: Mit einem kurzen Pass fand sie Kyra Fischer in der Endzone zum Touchdown. Die anschließende Two Point Conversion misslang jedoch.
Die deutsche Mannschaft verteidigte ihre Führung souverän - erneut hielt die Defense dicht und ließ keine Punkte der Italienerinnen zu. In der anschließenden Angriffsserie nutzten die deutschen Damen die Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen: Besonders Center Anja Pietryga glänzte mit mehreren sicheren Catches und vollendete den Drive schließlich selbst mit einem Touchdown. Die Conversion nach dem Score misslang jedoch, sodass es beim 12:0 für Deutschland blieb.
Doch dann endete die defensive Dominanz der Deutschen: Italien erzielte die ersten Punkte, die die deutsche Damen im bisherigen Turnierverlauf hinnehmen mussten. Den anschließenden Extrapunkt konnte die Defense jedoch verhindern.
Die Antwort der deutschen Offense ließ nicht lange auf sich warten. Erneut marschierte das Team übers Feld und fand mit Kristin Adrian die passende Abnehmerin für den nächsten Touchdown. Dieses Mal klappte auch die Two Point Conversion, sodass die Führung auf 20:6 ausgebaut wurde. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Deutschland baut die Führung aus
Nach der Halbzeitpause war es diesmal Ellen Riess, die von Nühse in der Endzone bedient wurde. Auch die Defense knüpfte an ihre starke Vorstellung an: Saskia Macharia verhinderte mit einer spektakulären Abwehraktion einen Pass der Italienerinnen und schickte deren Offense damit erneut ohne Punkte vom Feld.
Im nächsten Drive war es erneut Ellen Riess, die diesmal gleich doppelt punktete: Zunächst mit dem Touchdown, anschließend mit der erfolgreichen Two Point Conversion. Damit bauten die deutschen Damen ihre Führung auf 34:6 aus. Italien konnte zwar im Gegenzug mit einem Touchdown verkürzen, doch die Antwort der Deutschen folgte prompt. Carla Törner fing den Ball in der Endzone, und Kristin Adrian sorgte mit der Two Point Conversion für die nächsten Punkte.
Nach einem weiteren defensiven Stopp kontrollierte die deutsche Offense das Geschehen und ließ die Uhr souverän herunterlaufen. Damit blieb die Mannschaft ungeschlagen und feierte einen weiteren dominanten 42:12-Sieg. Schon am heutigen Abend um 19:15 Uhr wartet die nächste Herausforderung im Viertelfinale.
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