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Flag-EM: Deutsche Männer verpassen Einzug ins Viertelfinale

kicker

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Durch die Niederlage gegen Slowenien benötigten die deutschen Herren einen Erfolg gegen Dänemark, idealerweise mit möglichst vielen Punkten Differenz, um die Hoffnung auf das Viertelfinale aufrechtzuerhalten.

Umkämpfte erste Halbzeit

Doch die deutsche Mannschaft erwischte keinen guten Start in die Partie: Die Offense blieb zunächst punktlos, während Dänemark im Gegenzug schnell einen Touchdown samt Extrapunkt erzielte. So lag Deutschland früh mit 0:7 zurück.

Dann jedoch folgte die Antwort - und die hatte es in sich. Quarterback Benjamin Klever setzte zu einem tiefen Pass an, den Jermaine Enyiagu spektakulär fing und zum Touchdown verwandelte. Die anschließende Two Point Conversion misslang allerdings, sodass es beim knappen 7:6-Rückstand blieb.

Doch die deutsche Defense fand weiterhin keine Mittel, um die dänische Offense zu stoppen. Ein schneller Touchdown der Skandinavier ließ sich erneut nicht verhindern, dafür wurde aber der Extrapunkt vereitelt. Daraufhin meldete sich die deutsche Offense zurück: Alexander Haupert fing den nächsten Touchdown-Pass und verkürzte damit den Rückstand auf 13:12.

Kurz vor der Pause zeigte sich die deutsche Defense deutlich stabiler und zwang die Dänen ohne Punkte vom Feld. Damit bot sich der Offense noch einmal die Gelegenheit, vor dem Seitenwechsel zu punkten. Doch die Uhr lief gegen das deutsche Team - der letzte Drive brachte keinen Ertrag. So ging es mit einem knappen 13:12 für Dänemark in die Halbzeitpause.

Spannende Schlussphase

Die Skandinavier erwischten einen guten Start in die zweite Halbzeit: Gleich im ersten Drive erzielten sie einen Touchdown samt Extrapunkt und bauten ihre Führung auf acht Zähler aus. Doch die deutsche Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit ihrem bislang besten Drive des Tages marschierte die Offense übers Feld, ehe Ben Fröhlich in der Endzone den Ball zum Touchdown fing. Doch auch diesmal blieb die Two Point Conversion ungenutzt, sodass der Ausgleich nicht erzielt werden konnte.

Die dänische Offense präsentierte sich weiterhin bärenstark: Erneut gelang ein Touchdown samt Extrapunkt, sodass Deutschland zwischenzeitlich mit 27:18 ins Hintertreffen geriet. Doch die deutsche Mannschaft hielt dagegen. Nach präzisen Pässen von Klever brachte Enyiagu den Ball in die Endzone, ehe Fabian Achenbach mit der erfolgreichen Two Point Conversion weitere Punkte beisteuerte. Damit blieb Deutschland im Spiel.

Doch die Dänen antworteten erneut in der Offense und legten mit einem weiteren Touchdown vor, verpassten jedoch den Extrapunkt. Damit blieb es ein One-Score-Spiel. Genau das nutzte die deutsche Mannschaft aus: Klever fand abermals Enyiagu in der Endzone. Doch die Chance zur Führung blieb ungenutzt - die Dänen fingen die anschließende Conversion ab und verteidigten so ihre knappe Führung mit einem Punkt Vorsprung.

Am Ende reichte es für Deutschland nicht mehr zur Wende: Mit 33:32 entschieden die Dänen die Partie für sich und sicherten sich damit das Ticket fürs Viertelfinale. Für die deutsche Mannschaft hingegen war die Niederlage gleichbedeutend mit dem Aus in der Gruppenphase - die Mission Titelverteidigung fand damit ein abruptes und überraschendes Ende.

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