Drittes Spiel, dritter Sieg: Deutschland befindet sich weiter voll auf dem Kurs Titelverteidigung. Nach Erfolgen über Polen und Belgien lief es gegen Finnland zwar zunächst etwas holperig, am Ende stand aber ein klares 40:26 (24:19) auf der Anzeigetafel.
In einer offenen Partie musste die deutsche Mannschaft erstmals einem Rückstand hinterlaufen. Den 0:6-Rückstand drehten Florian Achenbach und Ben Fröhlich mit einer erfolgreichen Two Point Conversion jedoch schnell wieder. Nach einem weiteren Touchdown von Finnland drohte die Partie zu kippen, als der Pass von Quarterback Benjamin Klever auf Fröhlich abgefangen wurde.
Doch die deutsche Defensive war hellwach. Junior Nkembi-Asel gelang der Pick Six, Achenbach ließ die Two Point Conversion zum 18:12 folgen. Es ging auch in der Folge weiter hin und her: Finnland ging wieder in Front, Deutschland antwortete in Person von Fröhlich und Jermaine Enyiagu, der die Two Point Conversion fing.
Deutschland baut die Führung aus
Nach der Pause wendete sich dann aber das Blatt: Achenbach baute die 24:19-Pausenführung aus, Luis Valdigem fing die Two Point Conversion von Klever. Enyiagu und Fröhlich zauberten die nächsten acht Punkte für ihr Team auf das Scoreboard.
Diese Führung wusste das deutsche Team in der verbleibenden Spielzeit zu verteidigen, wenn gleich Finnland kurz vor Schluss noch ein Touchdown gelang. Das änderte aber nichts mehr daran, dass der amtierende Europameister im dritten Spiel den dritten Sieg einfahren konnte.
Für ihn geht es am Freitag um 9.15 Uhr weiter. Dort treffen Klever und Co. auf Slowenien, die bisher einen erstaunlich starken Eindruck hinterlassen haben.
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