Tag zwei der Flag-Football-EM, und den Tag eröffnete für die deutschen Mannschaften das Team der Männer gegen Slowenien. Sowohl die Deutschen als auch die Slowenen sind bisher ungeschlagen durch das Turnier gegangen.
Das hat sich nun geändert, denn die deutsche Mannschaft hat knapp mit 30:36 verloren und muss somit im abschließenden Gruppenspiel gegen Dänemark gewinnen, um in das Viertelfinale zu starten.
Umkämpfter Start ins Spiel
Die Slowenen starteten offensiv ins Spiel, schafften es jedoch nicht, ein First Down zu erzielen. Anschließend übernahm die deutsche Offense um Quarterback Benjamin Klever und brachte direkt Punkte aufs Scoreboard. Im entscheidenden Versuch fand Klever seinen Receiver Ben Fröhlich in der Endzone, ehe Luis Valdigem mit einer erfolgreichen Two Point Conversion auf 8:0 erhöhte.
Die Slowenen antworteten prompt mit einem eigenen Touchdown, entschieden sich jedoch für nur einen Extrapunkt - 8:7 aus deutscher Sicht. Danach konnte die deutsche Offense nicht nachlegen und musste den Ball nach einem Turnover on Downs abgeben. Das nutzte Slowenien eiskalt aus: Mit einem weiteren Touchdown samt Extrapunkt gingen sie erstmals in Führung.
Im nächsten Drive schlug Deutschland zurück: Quarterback Klever fand Jermaine Enyiagu in der Endzone. Enyiagu selbst fing auch den anschließenden Zwei-Punkte-Versuch, die deutsche Mannschaft drehte die Partie auf 16:14. Doch die Freude währte nur kurz. Slowenien antwortete prompt mit einem schnellen, langen Touchdown-Pass und verwandelte auch den Extrapunkt. Damit lagen die Deutschen erneut zurück, 21:16 für Slowenien.
Somit geriet die deutsche Mannschaft kurz vor Ende der ersten Halbzeit erneut unter Zugzwang - und schien zu liefern. Wieder war es Fröhlich, der einen Pass von Klever sicher in der Endzone fing. Doch eine Flagge machte den Spielzug zunichte. Statt Ausgleich blieb es beim knappen Pausenrückstand.
Drama in der zweiten Halbzeit
Die deutsche Mannschaft eröffnete die zweite Halbzeit in der Offense - und diesmal erfolgreich. Fröhlich vollendete den ersten Drive mit einem Touchdown, der diesmal auch zählte. Wie schon zuvor entschied sich das Team für zwei Zusatzpunkte und bekam sie: Fabian Achenbach meldete sich mit einem starken Catch zur Two Point Conversion im Spiel an. Damit ging Deutschland erneut mit 24:21 in Führung.
Doch auch der nächste Touchdown der Slowenen ließ sich nicht verhindern, inklusive erfolgreichem Extrapunkt. Die deutsche Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Enyiagu fing erneut einen Pass in der Endzone und brachte sein Team wieder in Front. Zwar blieb die anschließende Two Point Conversion ungenutzt, dennoch konnte er amtierende Titelverteidiger aus Deutschland wieder in Führung gehen.
Doch der Zugriff in der deutschen Defense fehlte weiterhin. Diesmal erzielten die Slowenen nicht nur den Touchdown, sondern legten auch noch eine erfolgreiche Two Point Conversion nach. In der Folge fand die deutsche Offense keine Antwort mehr: Ein weiterer Touchdown-Versuch wurde gestoppt. Slowenien spielte die Uhr clever herunter und sicherte sich damit den 36:30-Endstand.
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