Die Spiele in Dublin, insbesondere das sogenannte "Week 0 Game", sind längst fester Bestandteil des amerikanischen College-Football-Kalenders und ziehen regelmäßig über 20.000 Fans aus den USA an. Neben sportlicher Bedeutung leisten sie einen beachtlichen Beitrag zum Tourismus und zur internationalen Markenpräsenz Irlands.
Dublin als sportliches Aushängeschild
Das jährlich stattfindende College-Football-Spiel in Irland, meist in der Woche vor dem offiziellen Saisonstart, hat sich als prestigeträchtige Veranstaltung etabliert. Es zieht amerikanische Fans sowie Teams gleichermaßen an und bietet bereits bewährte Austragungsorte und Organisation, die sowohl sportlichen als auch wirtschaftlichen Interessen dienen.
Veranstalter wie John Anthony von On Location sowie die Fluggesellschaft Aer Lingus haben erklärt, dass eine Verlängerung des Vertrages für die Spiele bis 2037 in Arbeit ist. Offizielle Verträge stehen allerdings noch aus, insbesondere, was die Unterstützung durch irische Behörden und touristische Institutionen betrifft. Failte Ireland, die nationale Tourismusbehörde, betont, dass aktuell nur Vereinbarungen über das Jahr 2028 hinaus bestehen, weitere Vertragsabschlüsse sollen aber zeitnah folgen.
Nutzen über das Spielfeld hinaus
Für die Universitäten bedeutet die Austragung im Ausland nicht unbedingt hohe Einnahmen durch Heimspielgewinne, doch die Vorteile gehen über reine Finanzen hinaus: Internationale Sichtbarkeit, TV-Rechte, die Verbindung zu Fans und Unterstützern in den USA sowie die Möglichkeit, neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen. Auch für Athleten gibt es besondere Erfahrungen, mitunter sogar Chancen im Rahmen von Namensrechten (NIL-Rechten).