Ab 2026 wird die SEC jedes Team in Zukunft neun Ligaspiele pro Saison auferlegen. Zudem wurden Texas und Oklahoma in die Liga aufgenommen, und der Wettbewerb um Talentverpflichtungen hat sich stark verschärft. All das führt laut Kiffin dazu, dass einstige Machtbereiche wie Alabama oder Georgia ihre einzigartige Vorherrschaft verlieren.
Gründe für das Ende der Dynastien
Mit der Einführung von neun Ligaspielen ab 2026 müssen Spitzenmannschaften künftig regelmäßig schwierige Gegner und Auswärtsspiele bewältigen. Ein leichteres Programm wie in früheren Jahren wird es kaum noch geben.
Spieler können inzwischen leichter die Hochschule wechseln oder durch Namens-, Image- und Likeness-Regeln (NIL) bessere Angebote annehmen. Das macht es schwieriger, ein konstant starkes Programm über Jahre hinweg aufrechtzuerhalten.
Die Auswirkungen auf Teams und Erwartungen
Kiffin warnt, dass Fans ihre Erwartungen anpassen müssen: Ein 7-5-Resultat könnte künftig durchaus akzeptabel sein - besonders, wenn viele Spiele auswärts stattfinden oder gegen Topgegner bestritten werden. Teams, die bislang regelmäßig neun oder zehn Siege verbuchen konnten, müssen sich auf veränderte Maßstäbe einstellen.
Durch die Aufnahme von Texas und Oklahoma ist die Liga nicht nur größer, sondern auch ausgeglichener geworden. "Die SEC war nie so stark und so tief wie jetzt", betonte Kiffin.