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Nürnberg Rams ziehen sich aus der GFL2 zurück

kicker

Ein sportlich starker, aber organisatorisch schwieriger Sommer

Die Nürnberg Rams haben die Saison 2025 in der German Football League 2 (GFL2) mit einem Erfolg beendet. Mit dem Sieg im letzten Heimspiel gegen den Vizemeister sicherte sich das Team sportlich den Klassenerhalt - und bewies, dass es in der zweithöchsten deutschen Footballliga mithalten kann.

Trotzdem wird der Verein im kommenden Jahr nicht mehr in der GFL2 antreten. Stattdessen geht es für die Seniors zurück in die Regionalliga Süd.

"Manchmal ist ein Schritt zurück notwendig"

In einer Vereinsmitteilung erklärten die Rams, dass die Entscheidung auf "vielschichtigen internen wie externen Umständen" beruhe. Es sei nicht allein eine sportliche, sondern vor allem eine organisatorische Konsequenz.

"Wir sind darüber natürlich enttäuscht", heißt es in der Stellungnahme weiter, "jedoch ist es manchmal notwendig, einen Schritt zurück zu gehen, um stärker voranzukommen."

Lehren aus der GFL2-Saison

Nach einer intensiven Saison mit neuen Herausforderungen habe der Club wertvolle Erkenntnisse gewonnen, was für einen reibungslosen Spielbetrieb auf hohem Niveau notwendig sei. "Wir werden die kommende Season nutzen, um unsere Abläufe zu verbessern und uns organisatorisch noch besser aufzustellen", heißt es weiter.

Dazu sollen auch interne Veränderungen gehören - sowohl im sportlichen Bereich als auch im Management. Der Verein wolle sich künftig breiter aufstellen, um die gestiegenen Anforderungen im Ligabetrieb besser bewältigen zu können.

Hoffnungsträger Nachwuchs

Während die Seniors in die Regionalliga zurückkehren, gibt es aus dem Nachwuchsbereich Positives zu berichten: Die Junior Rams haben sich erfolgreich gegen die Berlin Rebels behauptet und damit den Aufstieg in die GFL Juniorsgeschafft.

Dieser Erfolg zeige, dass die Nachwuchsarbeit in Nürnberg auf einem starken Fundament stehe. Der Verein betont, dass die Förderung junger Talente weiterhin eine zentrale Rolle im Konzept der kommenden Jahre spielen wird.