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Offiziell: UFL expandiert in drei neue Städte

kicker

Ab der Saison 2026 erweitert die Liga ihr Teilnehmerfeld um drei neue Standorte. In Columbus, Louisville und Orlando entstehen die neuen Franchises Columbus Aviators, Louisville Kings und Orlando Storm. Damit ersetzt die Liga die bisherigen Teams aus Memphis, Michigan und San Antonio, die nach nur zwei Spielzeiten eingestellt werden.

Neue Märkte, neue Strategie

Der Schritt ist Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans, der die Liga langfristig stabiler und attraktiver machen soll. UFL-Mitbesitzer Mike Repole, der seit Sommer 2025 an Bord ist, verfolgt dabei eine klare Vision: "In der neuen Ära der UFL geht es um zwei Dinge - Markt und Stadion", so Repole. Statt in halbleeren NFL-Arenen will die Liga künftig in kleineren, stimmungsvolleren Fußballstadien spielen - mit Platz für 15.000 bis 25.000 Zuschauer.

So werden die Aviators im Historic Crew Stadium in Columbus spielen, die Kings im Lynn Family Stadium in Louisville und die Storm im Inter&Co Stadium in Orlando. "Auch wenn die Stadien kleiner sind - das Erlebnis wird größer, weil sie voll sein werden", erklärte Repole.

Von Luftfahrt bis Pferderennsport: die Namenswahl

Die neuen Teamnamen sind eng mit den jeweiligen Städten verbunden. In Columbus spielt die Luftfahrtgeschichte eine Rolle - die Wright Brothers stammen aus dem nahegelegenen Dayton und mit NetJets hat dort ein führendes Unternehmen der Luftfahrtbranche seinen Sitz. Der Name "Aviators" sei daher "eine logische Wahl", so Repole.

In Louisville wiederum diente die Tradition des Pferderennsports als Inspiration. Repole, selbst erfolgreicher Besitzer eines Rennstalls, entschied sich für den Namen Kings - eine Anspielung auf den Spitznamen des Pferderennens als "Sport of Kings".

Der Name Orlando Storm soll die Energie und Dynamik der Region widerspiegeln, die längst mehr ist als nur ein Touristenziel rund um Disney World.

Rebranding der UFL

Neben den drei neuen Franchises wurden auch zwei bestehende Teams umbenannt und verlegt: Die Arlington Renegades heißen künftig Dallas Renegades und spielen im Toyota Stadium, während die Houston Roughnecks als Houston Gamblers in das Shell Energy Stadium umziehen. Der traditionsreiche Name "Gamblers" ist eine Hommage an das USFL-Team der 1980er Jahre, für das einst NFL-Legende Jim Kelly spielte.

Mit dem Neustart 2026 verabschiedet sich die UFL außerdem von der bisherigen Aufteilung in USFL- und XFL-Konferenzen. Stattdessen treten alle acht Teams in einer gemeinsamen Liga an, aus der die besten vier Mannschaften in die Playoffs einziehen.

Damit gehören zur Saison 2026 folgende Teams zur UFL: Birmingham Stallions, Columbus Aviators, Dallas Renegades, DC Defenders, Houston Gamblers, Louisville Kings, Orlando Storm und St. Louis Battlehawks.