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Penn State ratlos nach historischer Niederlage

kicker

Als einer der großen Favoriten ist Penn State in die neue College-Football-Saison gestartet. Nach der dramatischen Niederlage Ende September gegen Oregon haben die Nittany Lions gegen UCLA die nächste bittere Pille schlucken müssen.

Die 37:42-Niederlage gegen das Team, das jüngst erst den kompletten Trainerstab ausgetauscht hat, hat dabei historische Ausmaße: Erstmals seit 1985 hat ein Team, das in den Top Ten des AP Polls steht, gegen ein 0-4-Team verloren. Insgesamt ist es seit 1936 nur drei anderen Mannschaften passiert.

Head Coach von Penn State sucht Schuld bei sich

"Wir haben Fehler gemacht, die wir normalerweise nicht machen", haderte Head Coach James Franklin nach dem Spiel. "Eine Menge verpasster Aufgaben, Ballverluste und Strafen in kritischen Momenten - also alles Dinge, die wir eigentlich nicht machen und schon sehr lange nicht mehr gemacht haben."

Als mögliche Gründe nannte er dabei, dass sein Team die Niederlage gegen Oregon nicht verkraftet haben könnte, einige Spieler verletzt gefehlt haben und auch das Reisen seinem Team nicht gutgetan haben. "Wir sind nicht mit der richtigen Energie in das Spiel gegangen", haderte er. "Das ist meine Verantwortlichkeit, und ich habe es nicht hinbekommen."

Deutliche Worte fand auch Defensive End Dani Dennis-Sutton. "Das ist peinlich und schlecht", gab er offen zu. "Wir müssen in den Spiegel schauen und uns hinterfragen. Es geht dabei nicht um eine Person, einen Spieler oder einen Trainer, sondern um jeden einzelnen."

Penn State gibt sich optimistisch

Linebacker Amare Campbell nannte zu dem einen weiteren Grund, warum man gegen eine der schlechtesten Offensive der bisherigen Spielzeit - bis dahin hatte UCLA lediglich 57 Punkte erzielt - eine derart schlechte Leistung gezeigt hat. "Ich habe das Gefühl, dass wir nicht fokussiert genug waren", so der Spieler von Penn State. "Es war eines der schlechtesten Spiele, die wir je gespielt haben, und trotzdem hätten wir fast gewonnen. Es muss also besser werden."

In der Tat muss schnell der Turnaround gelingen. Zwar warten nun mit Northwestern und Iowa zwei machbare Gegner, allerdings kommt es dann zum Duell mit Ohio State und Indiana - zwei absolute Top-Teams. So könnte der Titeltraum bereits schnell beendet sein.

Quarterback Drew Allar gibt sich jedoch optimistisch. "Ich glaube, dass wir eine der besten Cultures in College Football haben. Ich denke daher nicht, dass uns ein oder zwei Spiele definieren werden", betonte er.