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Pierre Trochet: Impulsgeber im globalen Football-Geschäft

kicker

Vom Spieler zum führenden Strategen

Ursprünglich arbeitete Trochet als Offensive Lineman in Frankreich, bevor er den Weg in die Sport-Tech-Branche einschlug. Mit diesem breiten Hintergrund übernahm er schließlich die Verantwortung für die globale Ausrichtung von IFAF - sowohl in Flag- als auch in Tackle-Football. Heute steuert er die Geschicke einer Konföderation mit 75 nationalen Mitgliedsverbänden auf allen Kontinenten.

"Paris hat geliefert: Bei der Euroflag 2025 haben wir 43 Teams, 6.000 Fans und eine gesamteuropäische TV-Übertragung zusammengebracht. Wir haben zwei großartige Champions gekrönt - Italien bei den Männern und Großbritannien bei den Frauen. Das Event war eine reine Highlight-Maschine!", so Trochet begeistert über das jüngste europäische Turnier.

Ein Verband im Aufbruch

Die Erfolge unter Trochets Führung sprechen eine deutliche Sprache: Der operative Haushalt von IFAF ist um rund 1.150 % gewachsen, während die Teilnehmerzahlen weltweit explodierten - vor allem bei Frauen und Mädchen.

Auch die internationale Sichtbarkeit wächst: "Diese Dynamik ist real - nach Kairo, Panama und Paris richten sich nun alle Augen auf Ningbo für die Asien-Ozeanien-Meisterschaft. 26 von 32 Plätzen für die Weltmeisterschaften 2026 sind bereits vergeben."

Ein Meilenstein seiner Amtszeit war zudem die offizielle Anerkennung von IFAF durch das Internationale Olympische Komitee (IOC). Parallel dazu setzte er ein historisches Signal: "Gestern in Lausanne hatte ich das Privileg, NFL-Commissioner Roger Goodell IOC-Präsidentin Kirsty Coventry vorzustellen - das erste Mal, dass ein amtierender NFL-Commissioner das Olympische Haus besucht hat. Ein historischer Schritt auf unserem olympischen Weg."

Auf zu neuen Allianzen

Trochet treibt eine neue Denkweise voran: Er strebt danach, Handelsliga-Modelle und olympische Mechanismen miteinander zu verschmelzen. Sein Ziel ist eine symbiotische Kooperation zwischen kommerziellen Sportligen und dem olympischen System - weg von Konkurrenz, hin zu Partnerschaft.

Die Auszeichnung als Leaders Under 40 in Sport 2025 nimmt er stellvertretend für sein Team entgegen: "Ich fühle mich sehr geehrt, mit dem Leaders in Sport Under 40 Award 2025 ausgezeichnet zu werden. Diese Anerkennung gehört unserer gesamten IFAF-Familie. Gemeinsam sind wir unterstützend, kreativ, chancenorientiert, widerstandsfähig, energiegeladen… wir PUNKTEN!"